FAQ zur ELSA VICTORY Erazor mit RIVA 128 - aktualität nach unten hin abnehmend

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Mehr dropped frames mit neuem Treiber

Mit dem neuen VideoIO Treiber wurde die Bildqualität (Tearing Problem) des Video-In Signals deutlich verbessert. Dies ging aber auf kosten der Capture Leistung.
Wer ein Videos-IN Signals als AVI sichern möchte hat mit dem neuen Treiber mehr Bildausfälle (dropped frames ) als mit dem VideoIO Beta Treiber. Die Capture Leistung lässt sich mit Einstellungen in der Registry wieder erhöhen, was aber eine schlechtere Bildqualität zur Folge hat:
  • Der VideoIO Treiber sollte korrekt installiert sein.
  • Regedit starten.
  • den Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ELSA\VIDEOIO öffnen.
  • Ein DWORD Wert mit namen EnableSyncCapture erzeugen.
  • Der Wert muss auf 0 gesetzt werden (geschieht beim Erzeugen automatisch).
  • Nach einem Neustart ist die Tearing Synchronisation desaktiviert. Vor der Aufzeichnung sollte der
    Overlaymodus eingestellt sein.
  • Der DWORD Wert wird nur durch eine Deinstallation wieder entfernt, oder nach einer löschung "von Hand". Eine Neuinstallation ändert diesen Wert nicht.installation.
  • Änderungen an der Registry erfolgen auf eigenes Risiko !

    NV3Tweak Einstellungen - Was bewirken die ?

    Nachfolgend hab ich eine Erklärung der einzelnen Einstellungen vons NVTweak gemacht. Diese beziehen sich auf NV3Tweak v2.52.
    Dank an Daniel Di Bacco für die Informationen zu NV3Tweak !

    Direct 3D Einstellungen:

  • Enabele Fogtable Emulation ( FOGTABLEENABLE  - "Enabled:" 0x00000001 )
    Diese Einstellung ermöglicht das Ausführen von Spielen die "table fog" benutzen. Der RIVA Chip unterstützt von sich aus "vertex fog", das auch normalerweise in Spielen eingesetzt wird.
  • Mipmapping ( MIPMAPLEVELS - 0x00000008 )
    Der RIVA128  Chip erzeugt automatisch "Mipmaplevels" um die Wirksamkeit der Texturübertragung über den Bus zu erhöhen. Manche Spiele nutzen die Möglichkeit vorgerechnete "Mipmaps" zu benutzen nicht richtig aus (z.B. Tomb Raider 2). Dies führt dann zu Darstellungsproblemen. Um das zu verhindern muss  man die Anzahl der vorberechneten  "Mipmap" ( ein Wert zwischen 0 und 8 ) solange verändern, bis die Texturen in dem Spiel korrekt dargestellt werden. Die Verringerung der "Mipmap level" kann oftmals falsche Texturausrichtungen oder sichtbare "Nähte" zwischen diesen verhindern, allerdings auf Kosten von etwas Performance.
  • Use square textures only ( SQUAREONLYENABLE - "Enabled:" 0x00000001 )
    Diese Einstellung zwingt Anwendungen dazu den RIVA Chip mit quadratischen Texturen zu versorgen.
    Normalerweise verlangt das Chiplayout des RIVA128 quadratische Texturen. Dies führt beim RIVA zu einer otimalen Ausnutzung des Textur Speichers. Es kann Anwenungen geben die nicht funktionieren wenn sie dazu gezwungen werden nur quadratische Texturen zu liefern. Wenn bei der Ausführun einer Anwendung oder eines Spiels verzerrte oder ungefilterte Texturen erscheinen sollte man die benutzung von nichtquadratischen Texturen mittels diesem Einstellungspunkt erlauben.
  • Texture memory size ( TEXHEAP - 0x00500000 ( 5 MB ))
    Diese Einstellung erlaubt es dem RIVA128 chip Systemspeicher bis zu dem angegebenen Wert in bytes zum Ablegen von Texturen zu nutzen ( zusätzlich zu dem auf der Karte vorhandenen Speicher). Dies ist eine einzigartige Fähigkeit des RIVA128, da sich in diesem Punkt eine PCI Karte wie eine AGP Karte verhält.
  • Enable 5-6-5 texture support ( TEXTURE565 - "Enabled:" 0x00000001 )
    Diese Einstellung erlaubt es dem Direct3D Treiber die 5-6-5 (RGB) Textur Unterstützung ein oder auszuschalten. Manche Spiele können falsche Farben darstellen wenn die 5-6-5 Textur Unterstützung in der Hardware eingeschaltet ist. Die Meisten Spiele benötigen 5-6-5 Textur Unterstützung, deshalb sollte man diesen Wert nur ausschalten wenn die Anwendung die Farben nicht korrekt anzeigt. ( Manche Versionen von MDK hatten dieses Problem, das mit Hilfe dieser Einstellung gelöst werden kann ).
  • Non Filtered Texel Origin ( ZOHMODE - "Enabled:" 0x00000001 )
    Diese Einstellung verändert die hardware Adressierungs Methode für ungefilterte Texel ( Textur Elemente ). Eine Veränderung dieser Einstellung bewirkt eine Veränderung des Textur Ursprungs. Die Standard Einstellung ist konform den Direct 3D Spezifikationen. Eine Anwendung könnte den Ursprung der ungefilterten Texel aber woanders erwarten. Die Darstellungsqualität dieser Anwendungen wird verbessert wenn der Texel Ursprung verändert wird. Die Standard Einstellung für ungefilterete Texel ist die obere linke Ecke. Bei einer deaktivierung dieser Einstellung wird der Ursprung auf die Mitte der Textur gesetzt.
  • Treiber, die auf den Referenz 2 Treibern von Nvidia beruhen unterstützen noch folgende Einstellungen:

  • Anti-aliasing method ( Kantenglättungart ) ( AAMETHOD )
    Bestimmt die Art der benutzten AA Methode. Ein wert von 1 setzt full-scene AA ( supersampling - höchste Darstellungsqualität ) während bei einem Wert von 2 "edge based AA"  ( höhere Geschwindigkeit ) benutzt wird. Full Scene ist erst mit RIVA ZX Karten praktikabel zu benutzen, da diese AA Methode viel Kartenspeicher benötigt. Siehe auch Punkt Antialiasing auf dieser Seite !
  • Antialiasing support ( ANTIALIASENABLE )
    Schaltet den AA support in Direct 3D an oder aus. Standardwert ist eingeschaltet.
  • Geometry Extent Adjustment ( EXTENTADJ )
    Diese Einstellung ist für Anwendungen gedacht die wiedersprüchliche Objektgeometrien benutzen und dadurch im berechnetetn Bild Spalten oder Nähte zwischen den Objekten zeigen. Der Schieberegler erlaubt es die Objekt Geometrie in den angegebenen Pixel Schritten zu verändern und damit für eine verbesserte Dastellungsqualität zu sorgen. Diese Option ist bei Anwendungen die viele "T-junctions" benutzen sehr nützlich (z.B. Tomb Raider 2). Eine veränderung dieses Wertes bewirkt eine leichte performance verschlechterung. Standard ist 0 Pixel.
  • Enable iterated vertex alpha ( GOURAUDALPHAENABLE )
    Mit Hilfe dieser Einstellung wird der Anwendung die "Gouraud Alpha Blending" fähigkeit zur Verfügung gestellt. Viele Spiele sind in der Lage das Alpha Blending selbst auszuführen und benötigen hierzu keine Unterstützung des Direct 3D Treibers. Wenn diese Einstellung deaktiviert wird steht es der Anwendung frei eigene Alpha Blending Methoden zu verwenden, was u.U. zu einer besseren Darstellung führt. Wenn eine Anwendung kein korrektes Alpha blending zeigt behebt eine aktivierung dieser Einstellung das Problem. Standard ist aktiviert.
  • Per pixel mipmapping ( LINEARMIPNEARESTENABLE )
    Diese Option aktiviert Mipmapping auf einer pro Pixel Basis, anstatt auf pro Polygon Basis. Per pixel mipmapping sorgt für einen weicheren Texturübergang bei grossen Textuierten Objekten die sich bei einer berechneten Szene bis in grosse Entfernungen erstrecken. Diese Einstellung hilft auch das flimmern auf weit entfernten Texturen zu reduzieren.  Diese Einstellung aktiviert auch die Trilineare Filter fähigkeit der Treiber.
    Best image quality / best performance ( LODMETHOD )
    Bestimmt die Datailstufe die benutzt wird wenn "Per pixel mipmapping" benutzt wird. Die Einstellung 2 sorgt dür bessere Darstellungsqualität ( best image quality ), der Wert 3 sorgt für bessere Geschwindigkeit ( best performance ). Der Wert 0 deaktiviert Per Pixel mipmapping.
  • Filtered Texel origin ( TEXADDRADJ )
    Diese Einstellung verändert die hardware Adressierungsmethode bei gefilterten Texel. Eine Veränderung dieser Einstellung sorgt für eine Veränderung des Texel Ursprungs. Die Standardeinstellungen entsprechen den Direct 3D Spezifikationen. Manche Anwendungen erwarten den Ursprung evtl. an einer anderen Stelle. Dieser Wert kann über feste Werte, die der Treiber bietet verändert werden.
  • OpenGL Einstellungen:

  • PCI Texture Memory Size ( MaxPCITexHeapSize  - default: 5MB - 0x00500000 )
    Bestimmt bei PCI Karten die grösse des Systemspeichers der von OpenGL Anwendungen genutzt werden kann. Bei Rechnern die mit genügend Arbeitsspeicher ausgestattet sind kann die Leistung der PCI Karte unter OpenGL Anwendungen drastisch erhöht werden wenn dieser Wert erhöht wird. Diese Einstellung hat bei AGP Systemen keine Auswirkungen.
  • Texture Quality
    Ermöglicht es die Bildqualität der Texturen einer OpenGL Anwendung zu beeinflussen. Ein Wert von 1 sorgt für beste Dastellungsqualität. Ein Wert von 2 sorgt für den besten Kompromiss zwischen Qualität und Geschwindigkeit. Der Wert 3 sorgt bei redutierter Darstellungsqualität für bessere Frameraten.
  • Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr ! Die Angaben sind aus dem Englischen übersetzt, und es war nicht möglich alle Begriffe einzudeutschen. Ich habe versucht den Sinn nach möglichkeit darzustellen.

    Antialiasing - Kantenglättung

    Cyrellis hat Nvidia auf den antialiasing support der Nvidia  Referenz Treiber angesprochen. Die Orginal Antwort von Dwight Diercks von Nvidia könnt ihr im Englischen Teil dieser Webseite oder bei Cyrellis lesen. Sinngemäss übersetzt sagte er folgendes:

    "Ursprünglich haben Wir in unseren Treibern "Edge Based AA (Kanten bezogenes Antialiasing)" vorgesehen. Microsoft und PCMag entschieden das es nicht vorgesehen war AA auf diese Weise in D3D zu benutzen. Daraufhin haben wir das Edge Based AA durch einen Full Scene AA ersetzt das eine bessere Bildqualität bietet dafür aber auch langsamer ist.
    Nach Spieletests mit dem Riva128 haben wir das Full Scene AA wieder aus dem Treiber entfernt, da es zuviel performance kostet.
    Um Full Scene AA optimal einzusetzen brauchen wir mehr "offscreen memory (verfügbaren Kartenspeicher (bei 1024x768 sind schon 2MB belegt))". Wir konnten Full Scene AA mit 8MB Karten realisieren aber nicht mit akzeptabler Geschwindigkeit mit 4MB Karten.
    Wir arbeiten gerade an einer Auswahlmöglichkeit die es dem Anwender erlaubt zwischen   Edge Based AA und Full Scene AA zu wählen und ergänzen das Edge Based AA wieder in die Treiber damit der Anwender entscheiden kann welches er benutzen möchte.
    Unsere nächsten Referenz Treiber werden das Edge Based AA auf jeden Fall wieder unterstützen so das man dies auch mit einer 4MB Karte nutzen kann. Ich glaube die kommenden Treiberversionen der Boardhersteller werden beide AA Versionen in den Treibern implementiert haben da ihnen beide Versionen vorliegen
    ."

    - Dwight - ( Veröffentlicht von Cyrellis - frei übersetzt von Borsti )

    Schwarze Ränder

    Bei vertschiedenen Spielen sind an Bäumen oder anderen Objekten schwarze Ränder an den Umrissen zu erkennen. Meist kann man das beheben indem man den MIPMAP Level mit hilfe eines Tweak Utils auf 0 setzt.
    Wenn das nicht hilft sollte man einmal die Beta Treiber von Nvidia versuchen. Manche neuere Spiele scheinen für diese neue Treibergeneration hin optimiert zu sein.

    Biosupdate - wie ?

    Zum Biosupdate:
    - Entpacken: Am besten kopiert man die Datei "VERAW95B.ZIP" erst in ein eigenes
       Verszeichniss. Bei Winzip den Kasten "mit Pfadangaben" ankreuzen (im Extrahieren
       Fenster). Nun bekommt man zwei neue Zip Dateien. Bei diesen genauso vorgehen.
       Bei Pkunzip: "pkunzip VERAW95B.ZIP -d". Hier wird alles direkt richtig enpackt.
    - In dem Verzeichniss sollten nun die Dateien "DOS4GW.EXE, FLASH_R.EXE und
       PALNTSC.EXE" stehen. Dazu im extraverzeichniss IMAGES die Datei
       VCERAZOR.BIN.
    - Windows Neustarten (update geht nicht in Windows)
    - Beim Windows Neustart F8 gedrückt halten, damit man in das Bootmenü kommt.
    - Den Punkt "Nur Eingabeaufforderung" wählen.
    - In das Verzeichniss mit dem Biosupdate gehen
    - Die Datei "FLASH_R.EXE" ausführen und Sprache wählen. Der Rest geht automatisch.
    - Das alte Bios wird automatisch in c:\ als Datei "old_0000.bin " gesichert.
       ! UNBEDINGT AUFHEBEN !
    - Fertig ! Beim Neustart sollte schon die neue Biosversion v1.54.03 zu erkennen sein !

    Wo gibt es die neusten Treiber ?

    Entweder im Downloadbereich dieser Seite oder direkt bei ELSA:
    http://www.elsa.de/DOWNLOAD/FILES/GRAPHICS/VICTORY/ERAZOR

    Garantie

    Auf alle original ELSA-Produkte gibt es 36 Monate Garantie. Diese Garantie gilt auch für ELSA Bulk-Produkte.
    Seit 1.1.98 beträgt die Garantiezeit nun 6 Jahre bzw. 72 Monate.

    Wie funktioniert Video OUT ?

    Wenn das TV-Gerät cinch-Eingaenge hat, benötigt man ein  cinch-Kabel ( male-male ) bzw. wenn am TV eine scart-Buchse ist noch einen cinch-scart-Adapter. Bei S-Video Komponenten reicht ein Hoisden-Kabel  (male-male ) 
     
    Um die Video-Out Funktion nutzen zu können muss man den Rechner  herunterfahren und ausmachen.
    Jetzt muss man das Monitorkabel abziehen und den Rechner neu starten.  Die ERAZOR schaltet nun automatisch in den 50Hz-Modus und in eine Auflösung von 640x480 und gibt das Bild über die Videoausgänge aus.

    Win95 oder NT

    Die Video-In Fähigkeiten der ELSA VICTORY Erazor stehen ausschließlich unter Windows 95 zur Verfügung

    Videobearbeitung

    Kann die Erazor zum MPEG-Encoden benutzt werden?? 
    Dies geht in Verbindung mit der Software MainActor. Eine Sequenz wird als AVI-File auf die Festplatte gespeichert. Hier fallen sehr große Mengen an Daten an! Über MainActor kann jetzt dieser AVI-File in verschiedene Dateiformate u.a. MPEG konvertiert werden. 
     
    Das Video-In der ELSA VICTORY Erazor arbeitet ohne Hardware-Komprimierung, so daß Auflösung und Framerate während des Aufzeichnens auf Festplatte durch die maximal verfügbare Bandbreite und Kapazität beschränkt  ist. 
    Bei einer Auflösung von 320x240 fallen bei flüssigem Bild immer noch über 3 MB/s an. Die Aufzeichnung wird mit der beigelegten Software als unkomprimiertes AVI-Video abgespeichert und kann danach in eine anderes Format  (beispielsweise MPEG I, MPEG II oder Quicktime) konvertiert und komprimiert  werden.

    In den neusten Treiberversionen besitzt der Videotreiber eine Ectzeit-Software-Komprimierungsoption. Damit
    lassen sich höhere Auflöungen aufnehmen. Des Schieberegler, der die Kompressionregelt sollte in mittlerer
    Stellung sein. Dies ist der beste Kompromiss, da sonst zuviel CPU Zeit benötigt wird.

    Videotext mit Erazor

    Im aktuellen Treibersatz (WINman Suite) ist ein Videotext decoder enthalten

    PAL & NTSC

    Video-In der ELSA Victory Erazor ist zwischen PAL und NTSC umschaltbar, wohingegen bei Video-Out entweder PAL oder NTSC möglich ist (in Deutschland wird entsprechend der hier üblichen Fernsehnorm die PAL Variante ausgeliefert).

    Ich bekomme nur ein S/W Bild auf dem TV

    Tja, da hat dir wohl jemand eine alte ERAZOR Karte angedreht (97er) . Laut ELSA liegt das an dem Schwingkreis. Dieser muss neu einjustiert werden. Elsa will eingeschickte Karten während der gesamten Garantiezeit (3 Jahre) kostenlos modifizieren.  Aktuelle Board sind davon nicht mehr betroffen.

    Ausfälle beim Aufnehmen von Videobildern

    Das ist ein Problem das auf deinen Rechner zurückzuführen ist. Die ERAZOR hat keine Hardwarekomprimierung. Das heisst es kommt auf die Geschwindigkeit der Festplatte an. Dazu rekalibrieren sich Festplatten von Zeit zu Zeit, wie oft ist je nach Hersteller unterschiedlich. Das sorgt auch für ruckler, da der Videostream ja weitergeht. Es gibt auch spezielle Festplatten für Videozwecke die keine Kalibrierung durchführen. Meist sind diese jedoch nur als SCSI Version erhältlich. Es ist empfehlenswert im Hintergrund laufende Programme (z.B. Virenscanner etc.)  vor der Aufnahme zu beenden um Zugriffe des Betriebssystems zu minimieren. Mehr dazu unter dem punkt Videobearbeitung.

    D3D Fehler bei Video Out

    Nach dem Start von Windows sollte man  in den display-settings nochmals eine Auflösung von 640x480 wählen.

    DirectX - nicht alles Features verfügbar

    Es liegt am Hersteller des Spiels welche Features (Antialiasing, Fog etc...) unterstützt werden. 
    Die ERAZOR unterstützt alle wichtigen unter D3D angebotene features.

    Ist DirectX richtig installiert ?

    Um das zu überprüfen geht man mit dem Explorer am besten in das Verzeichniss von  Direct-X ( meist c:\programme\directX\setup ) und startet das Programm DXTOOL. In dem Eintrag DIRECT3D-DIRECT3D-HAL DESCRIPTION sollte der Eintrag: " Microsoft D3D Hardware acceleration through Direct3D HAL " stehen. 
    Änderungen an den Einstellungen erfolgen auf eigene Gefahr !

    Gibt es Einstell tools für DirectX ?

    Ja, auf der Homepage der Zeitschrift c´t: http://www.heise.de/ct/ftp/spezial.shtml  
    Das Tool heisst: directx.cpl  . Änderungen an den Einstellungen erfolgen auf eigene Gefahr !

    Wie installiere ich Videotreiber und andere ELSA tools ?

    Gehe mit dem  Explorer in das Verzeichniss in dem die entpackten Dateien sind, dann in das Verzeichniss der Treiber und klicke mit der rechten Maustaste auf die datei z.B. videoin (setupinformation), dann wähle installieren und es klappt ! Siehe auch liesmich.txt der Treiber (manuelle Installation)

    Muss man unbedingt MainActor benutzen ?

    Nein. Es sollte jedes Programm funktionieren das einen VFW MCI CAPTURE SYSTEM Treiber vorraussetzt.

    Was für ein Videokabel benötige ich ?

    Am besten geht man in den Elektronikhandel und besorgt sich einen Scart Adapter der über Ein- UND Ausgänge verfügt. Erkennbar ist das an einem umschalter am Scartstecker. Ob Cinch oder S-VHS Ausführung ist eine Preisfrage. S-VHS ist um einiges teurer, vor allem wenn der PC etwas weiter vom TV wegsteht. 
    Wem es nicht auf volle Qualität ankommt kann auch Cinch Audiokabel benutzen um  den PC an den Fernseher/Video anzuschliessen. 
    TIP: Manche Fernseher haben Scart-dosen die als ein und ausgänge fungieren. Am besten in der TV-anleitung nachlesen wie das zu bedienen ist. Dann brauch man nur noch den Schalter am Scart-stecker umzuschalten und das Kabel an der Kabelpeitsche der Erazor umzustecken um von TV-In auf TV-Out umzuschalten.

    Was ist der Unterschied zwischen FBAS (Chinch) und S-VHS ?

    Bei S-VHS wird die Helligkeitsinformation getrennt von der Farbinformation übertragen. Dadurch wird eine deutlich bessere Bildqualität erreicht (vor allem Schärfe).

    Streifeneffekte in Videobildern

    Im Videosignal werden 25 Bilder (Frames) je Sekunde übertragen. Das Bild ist aufgeteilt in 576 Zeilen. Jede Zeile besteht wiederum aus 720 Punkten (Pixel). In der Videotechnik wird nicht das ganze Bild auf einmal, sondern in 2 hälften übertragen. Zuerst wird ein Bild mit allen ungeraden Zeilen übertragen, danach das Bild mit allen geraden Zeilen, danch wieder die ungeraden etc. 
    Durch die Aufteilung des Frame in zwei Fields wird das Bild dadurch 50mal in der Sekunde übertragen. Dadurch wird das Flimmern deutlich reduziert. Beim "capturen" eines bewegten Fernsehbildes ist im Einzelbild aber eine verzerrung zu sehen die durch die unterschiedlichen Halbbilder hervorgerufen wird.  Es gibt tools um das Bild wieder (mit Verlust) "geradezurücken". Z.B. in Photoshop der Filter Deinterlace.

    Wo bekomme ich Sharewaretools für Video ?

    Am besten geht man auf: http://www.download.com und gibt den Suchbegriff Video oder capture ein. 
    Deutschsprachige Programme in diesem Bereich als Shareware zu finden wird Schwer sein.

    Wird es eine 8MB Version geben ?

    Ja, im Sommer erscheint der Riva 128 ZX mit 8MB. Der jetzige Riva 128 Chip von NVidia / SGS Thomson kann maximal 4 MB bedienen, weswegen die ELSA VICTORY Erazor auch nicht mit mehr als 4MB bestückt werden kann. Damit sind 3D Auflösungen bis 800x600 HighColor mit ZBuffer und 1024x768 HighColor ohne ZBuffer kein Problem für diese Grafikkarte.Textur-Speicher kann bei Bedarf in den Hauptspeicher ausgelagert werden, auch bei der PCI Version. 

    Erazor + 3DFX ? Geht das ?

    Laut Aussage von Elsa haben Sie eine Erazor zusammen mit einer Diamond Monster 3D getestet und keine Probleme festgestellt.

    Main Actor

    Bei der Aufnahme sollte man, falls nicht erwünscht, die Option "Audio aufnehmen " ausschalten, da dies eine kleinere Dateigrösse bewirkt und dadurch eine höhere Bildrate verwendet werden kann. Diese Option muss leider bei jedem öffnen des Aufnahmefensters vorgenommen werden.

    Kein Ton bei der Aufnahme

    Kurz: Audiokabel vom TV an die Soundkarte angeschlossen ?

    Keine Aufkleber an der Kabelpeitsche

    Wenn das Kabel eingesteckt ist: 

    Von links nach rechts: 
    IN3-Video (Chinch) 
    Out-Video (Chinch) 
    In1-S         (S-VHS) 
    IN2-Video (Chinch) 
    Out-S        (S-VHS) 

    So sind sie jedenfalls bei mir.

    OpenGL - MCD / ICD

    Im Microsoft Treiber Modell werden zwei Moeglichkeiten zur Hardwarenahen Implementation der OpenGL Schnittstelle: 
    a) OpenGL MCD (Mini-Client-Driver) 
    b) OpenGL ICD (Installable-Client-Driver) 

    Beide Moeglichkeiten unterscheiden sich grundlegend. Der ICD stellt eine komplette Umsetzung der OpenGL Schnittstelle dar und ersetzt die Software Emulation von Microsoft. Ein OpenGL MCD ist von aussen gegenueber der reinen Software Emulation nicht zu unterscheiden. Ein MCD gibt die einfach zu realisierende Moeglichkeit, die von der Grafikkarte unterstuetzten 3D beschleunigte Befehle ohne grossen Aufwand direkt ueber die Hardware laufen zu lassen, ohne den Aufwand einer kompletten OpenGL Implementation betreiben zu muessen. 
    Die Erazor besitzt einen OpenGL ICD Treiber für Win95/NT 4.0.

    Capturing mit Captest

    Um mit Captest gute Ergebnisse zu bekommen gibt es hier ein paar Tips: 
    Unter dem Menüpunkt: Capture > Capture Settings sollt man den Punkt Capture Audio deaktivieren, es sei denn Audio ist erwünscht.
    Unter Options > Compression sollte man Vollbilder (Unkomprimiert) wählen, da die CPU nicht in Echtzeit komprimieren kann. Das aufgenommene AVI kann man später in MainActor öffnen und in einem komprimierten Format Sichern. 
    Über den Tastengriff STRG+C wird das aktuelle Videobild in die Zwischenablage abgelegt. Dies kann man dann in einem Grafikprogramm direkt einlesen. (Z.B. Paint Shop Pro: Edit > Paste as new Image.

    Welche CPU braiche ich für die Erazor ?

    Es stimmt, daß die Grafikkarte von einer leistungsfähigen CPU profitiert. ELSA empfehielt einen Pentium 166 als Rechnerplattform für die ELSA VICTORY Erazor. Dies bedeutet aber nicht, daß ein Pentium 133 nicht ausreichen würde, um die ELSA VICTORY Erazor anzutreiben. Es gilt: Je schneller die CPU umso schneller ist der RIVA Chip.

    Ist die Erazor eine TV Karte ?

    Die ELSA VICTRY Erazor hat keinen TV-Tuner. Deshalb benötigt man eine Video-Quelle (z.B. Videorekorder / TV / Kamera) die an das Video-In der ELSA VICTORY Erazor angeschlossen wird. So kann ein ein Fernsehbild (max. Auflöfsung 704x576) während des ganz normalen Betriebs unter Windows 95 angezeigt werden.

    Interrupt

    Die Erazor benötigt einen Interrupt ! Dieser sollte durch das PnP Bios des Motherboards zugewiesen werden. (plug and pray). Es ist wichtig das man alle nicht PnP karten im PnP-Bios ausgewiesen hat, damit es bei der Vergabe nicht zu Konflikten kommt.

    Kein Videocapture möglich

    Laut Handbuch muß der angeschlossenen Monitor das DDC-Protokoll unterstützen. Bei älteren Geräten sind häufig die Pins 12 und 15, über die die DDC-Signale übertragen werden, auf Masse gelegt. Der Rechner 
    wird blockiert, weil er (endlos) auf die DDC-Daten wartet. Abhilfe: Meist besteht die Masse-Verbindung im Monitor-Stecker selbst, so daß diese getrennt werden muß. Ansonsten: Pins abkneifen! 
    ! DAVON RATE ICH ABER AB ! DIES IST NUR ZU EMPFEHLEN WENN MAN SICH MIT SO ETWAS AUSKENNT ! 
    Es gibt fertige Adapter die das Erledigen ohne Gefahr zu gehen seinen Monitor unbrauchbar zu machen. 
    Ausserdem sollte man es zuerst mit den Neusten Treibern von der ELSA HP versuchen. (Achtung Inst-Bug - siehe oben)   
    ! ÄNDERUNG AUF EIGENE GEFAHR !

    Gibt es eine AGP Version ?

    Ja (was soll man mehr sagen :-))  )

    Letzte Aktualisierung am 21.05.1998 - Die Beiträge werden laufend ergänzt.
    Die Angaben beruhen auf Erfahrungen und sind OHNE GEWÄHR !!!
    Wer auch von gelösten Problemen berichten kann maile mir das bitte. AdreZ im Contact Bereich