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AGP-V3400 TNT / TV

AGP-V3400 TNT

Die mit 16MB bestückte Retail-AGP Karte (Rev 1.01) erhielt ich direkt von ASUS-Ratingen. Wie bei der Viper V550 kommt als Speicher SDRAM zum Einsatz (MIRA - 8ns).
Für die Kühlung der Karte sorgt ein flacher Lüfter der mit einem Kühlkörper verschraubt ist. Die Stromversorgung des Lüfters erfolgt durch die Karte selber. Im oberen Teil der Karte sind zwei VIP-Ports (13-/7-paarig) angebracht, für die ASUS auch Zusatzkarten (DVD/MEPEG) anbieten will. Genaue Details hierzu gibt es aber noch nicht.
Über einen Jumper lässt sich die Video-Ausgabe Norm zwischen NTSC und PAL umschalten. Videoquellen lassen sich über Composite (Chinch) und S-VHS anschliessen. Die Stecker dazu befinden sich rechts und Links neben dem VGA-Monitoranschluss. Für die Video-Ausgabe ist ein Chrontel 7003 PC to TV Encoder Chip zuständig. Auf die Video I/O Funktionen gehe ich später noch gesondert ein.

Im lieferumfang enthalten sind auch zwei ca. 1,5m lange Video-Ansschlusskabel (1x Composite, 1x S-VHS).
Die Verarbeitung der Karte ist Tadellos. Lediglich das Stromkabel das den Lüfter versorgt hätte man noch etwas besser fixieren können. Die Bios Version der getesteten Karte ist 2.04.14. Laut Powerstrip hat die Karte einen Chipclock von 90MHz und der Speicher wird mit 110MHz Memclock betrieben. Das entspricht nVIDIA´s Vorgabe mit der auch die Erazor II und Viper V550 betrieben werden.

Cardshot - click to Enlarge!!!
ASUS AGP V3400 TNT/TV (klicken zum vergrössern)


Installation

Die Installation der Treiber und Utility´s hat ASUS vorbildlich gelöst. Nach dem Einlegen der CD startet ein Installationsprogramm das durch die weitere Installation führt.
Die Treiber der Grafikkarte lassen sich entweder durch das Installationsprogramm oder 'manuell' durch Win9x installieren.
Neben Treiber für die Grafikkarte selbst liefert ASUS auch die für Win95 wichtigen AGP-Mainboard Treiber für aktuelle Chipsätze mit. Die neuen Super Socket 7 Chipsätze sind dabei ebenso Berücksichtigt wie Intel´s LX und BX Chipsatz.

Schön gelungen ist auch der 'Layout View' den das Installationprogramm bietet. Hier werden alle wichtigen Bauteile und Anschlüsse der Karte erklärt. Auch Support Informationen, wie Telefonnummern, E-Mail, ftp für neue Treiber etc. sind dort zu finden.

Screenshots Installationsprogramm (klicken zum vergrössern)

Treiber

Der Bildschirmtreiber in der Version 1.01 beruht auf den neusten nVIDIA 0.41 Referenztreibern.
ASUS bietet umfassende Einstellmöglichkeiten die im mitgelieferten Handbuch erläutert sind. Die Bildwiederholfrequenz ist in 1Hz Schritten wählbar. Dazu lässt sich die Bildlage und Grösse des Monitorbilds per Treiber einstellen. Eine Gamma-funktion sowie Einstellmöglichkeiten für Helligkeit und Kontrast sind ebenso vorhanden. Treiberinformationen findet man über einen Informations-Folder. Die aktuelle Treiberversion wird an dieser Stelle allerdings nicht angezeigt.
Ein kleiner Schönheitsfehler ist auch das sich das Antialiasing im Menü nicht ganz abschalten lässt. Um Vergleichsmöglichkeiten mit der Erazor II und Viper V550 zu haben musste ich diese Funktion in der Registry 'von Hand' abschalten. (Eine andere Möglichkeit ist die nVIDIA Referenztreiber zu Installieren. Deren Einstellmenü ist nach einer neuen Installation der ASUS Treiber immer noch vorhanden).

Auf die Einstellmöglichkeiten der Video I/O funktionen gehe ich später ein.

Screenshots Treibereinstellungen (klicken zum vergrössern)

Ergebnisse

Die ASUS Treiber sind schnell und stabil. Darstellungsfehler gab es in den Tests keine. Nach Angabe von ASUS sind die Treiber werksseitig auf maximale Darstellungsqualität eingestellt. Dies ist eine mutige Entscheidung, da die Karte bei dieser Einstellung teilweise nicht die maximale Performance erreicht. Bis auf Antialiasing kann man das aber mit wenigen Mausklicks umstellen.
Danach erreicht die Karte die gleich hohen Werte wie sie auch die Erazor II und Viper V550 erreichen. Die Unterschiede der Ergebnisse sind marginal und bewegen sich im Toleranzbereich der Benchmarks, die immer um 1-2 fps 'streuen'. Die einzige Auffälligkeit war der AGP Test des Trigger 3D Benchmarks. Hier erreichte die Erazor II deutlich höhere Werte. Im Speichertest des 3DMARK 99, der bei 32MB Texturen ja auch AGP Funktionen nutzt liess sich aber kein Unterschied mehr zur Erazor II feststellen.

Unterstützte Auflösungen:

Auflösung

 Farbtiefe (32-bit)

Refresh Raten
in Hz (max)

640*480

256 / 65k / 16.7M

60-250

800*600

256 / 65k / 16.7M

60-250

1024*768

256 / 65k / 16.7M

60-170

1152*864

256 / 65k / 16.7M

60-150

1280*1024

256 / 65k / 16.7M

60-120

1600*1200

256 / 65k / 16.7M

60-85

1920*1080

256 / 65k / 16.7M

60-85

1920*1200

256 / 65k / 16.7M

60-75

Modellvarianten ASUS AGP-V3400 TNT:

8MB SGRAM Frame Buffer
- AGP-V3400TNT/8MB: Pure VGA
- AGP-V3400TNT/TV/8MB: VGA + Video-In + Video-Out

16MB SGRAM Frame Buffer

- AGP-V3400TNT/16MB: Pure VGA
- AGP-V3400TNT/TV/16MB: VGA + Video-In + Video-Out

Mitgelieferte Software:
- VCD Power MPEG Video Player
- ASUS Live3400 (Nur TV Version)
- Rage´s INCOMING

Garantiezeit 3 Jahre