Shootout: 7 GeForce 3 Karten im Vergleich (2/42)

Auch auf Pixel Basis hat sich einiges getan. Der NSR (NVIDIA Shader Rasterizer) im GeForce 2 Chip war nur in der Lage festgelegte Operationen auszuführen. Für GeForce 3 können Spiele Entwickler jedoch völlig neue Shader entwerfen. Zur Zeit hat der Anwender aber – wie sollte es auch anders sein – herzlich wenig von diesen neuen Fähigkeiten des Chips. Diverse für den GeForce 3 Launch entwickelte Demos zeigen aber das Potential das hinter dieser Technik steckt. Spiele-Entwickler übertrumpfen sich gegenseitig mit Lobeshymnen über die neuen Möglichkeiteb und auch NVIDIA sorgt mit Ausgangsmaterial auf den Developerseiten dafür, daß schon bald möglichst viele GF3 Effekte in Spielen zu sehen sein werden. So darf man sich auf komplexe Spiegelungs- und Lichteffekte freuen und auch Motion Blur oder Animationseffekte werden uns (hoffentlich) verblüffen.

Aber auch wer lieber auf handfeste Tatsachen setzt, wird mit dem neuen Chip befriedigt. Das Speichermanagement des GeForce 3 ist völlig neu. So lässt sich der 256 Bit Speicherbus des GeForce 3 in 4 x 64 Bit Teile aufteilen. Das sorgt für einen effizienteren Datentransport bei der Übertragung kleinerer Datenpakete. Zudem werden die Z-Buffer Daten per Hardware komprimiert. NVIDIA fasst dies alles unter dem Begriff "Crossbar Memory Controller" zusammen. Damit will man den "Flaschenhals" Speicherbandbreite abmildern, unter dem konventionelle Chips wie GeForce 2 massiv leiden.

Zu guter Letzt hat NVIDIA dem neuen Chip eine andere FSAA Technik spendiert: Multisampling für deutlich bessere Performance – allerdings mit leichten Abstrichen in der Qualität.

Copyright: 28.05.2001 -   RIVA Station 2001 - Lars Weinand
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