Shootout: 7 GeForce 3 Karten im Vergleich (3/42)

Für diesen Test habe ich 7 GeForce Karten zusammengetragen, die – wie sich später herausstellen wird – trotz eines praktisch identischen Boarddesigns recht verschieden sind. Jeder Hersteller schnürt sein eigenes Paket zusammen. TV-Out bieten sie alle, aber TV-In haben nur 3 sspendiert. Am weitesten geht ASUS bei der V8200 Deluxe: Neben Hardware Monitoring bekommt man noch die bekannte 3D Shutter Brille dazu. Am geizigsten zeigt sich Visiontek. TV-Out, eine Treiber CD - fertig. Hier die groben Features der Kandidaten im Überblick:

  • ASUS V8200: TV-Out, TV-In, Hardware Monitoring, 3D Shutter Brille, 3 Spiele, Videobearbeitungs- Software, DVD Viewer Software
  • ELSA GLADIAC 920: TV-Out, exklusive GeForce 3 Version des Spiels Giants, DVD Viewer Software
  • Gainward CARDEXpert GF3: TV-Out, TV-In, Videobearbeitungs- Software, DVD Viewer Software
  • Hercules 3D Prophet III: TV-Out, DVD Viewer Software, besonders aufwändige Kühlung (Blue Orb)
  • Leadtek WinFast GeForce 3: TV-Out, DVD Viewer Software, "Edle" Speicherkühlkörper, Gaming Mauspad und Handauflage
  • MSI StarForce 822: TV-Out, TV-In, 2 Spiele, DVD Viewer Software, keine Speicherkühler
  • Visiontek GeForce 3: TV-Out

Wenn man schon nicht an der Taktrate schrauben kann (NVIDIA macht da Druck) möchte man sich wenigstens optisch voneinander unterscheiden. Hercules ist – wie gewohnt – hellblau (man beachte das Hell!!), Gainward setzt auf blutrot, ASUS auf dunkles braun/schwarz und Leadtek spendiert dem grünen PCB schön gefräste Kühlkörper. ELSA, Visiontek und MSI bleiben dagegen beim Konventionellen Grün, schließlich verschwindet die Karte ja eh im Gehäuse – oder nicht !?

Im folgenden eine Tabelle mit den Details aller Karten:


Die Testkarten im Vergleich

Neben verschiedenen Versionsnummern findet man auch bei den Treibern Unterschiede, oder besser gesagt in den zusätzlichen Tools. Die Asiaten ASUS, Gainward, Leadtek und MSI  stellen dem NVIDIA Referenztreiber zusätzliche Einstellmenüs und Tools zur Verfügung. ELSA und Hercules tauschen nur die NVIDIA Logos gegen eigene aus und Visontek spart sich selbst diesen Aufwand und bietet 100% Referenztreiber. Für den normalen Betrieb der Karte reicht dies zwar aus, aber Optionen Overclocking und V-Sync Einstellungen erhält man erst nach Eingriff in die Registry. Etwas mager für ein Produkt, das preislich knapp an der Eintausend DM Grenze angesiedelt ist. Zum Glück gibt es genügend Freeware Tweak-Tools, mit denen sich die Mängel in den NVIDIA Treibermenüs umgehen lassen.

Copyright: 28.05.2001 -   RIVA Station 2001 - Lars Weinand
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