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TEST: KÄRNA RAZER BOOMSLANG 2000

Es geht um eine Maus - Eine ganz besondere Maus - Eine Maus für Spieler: Die Razer Boomslang 2000 von Kärna. (Nein, nicht links... rechts!!!)

Ich habe selbst nie viel von speziellen "Zockermäusen" gehalten - ist sie doch nur ein Mittel zum Zweck. Auf einer Netzwerkparty fiel mir das erste mal die Bedeutung des kleinen Nagers auf, als mir ein Clanmate während eines Spiels ein Everglide Mousepad gab. Dies sorgte dafür das ich die ersten 5 Minuten gar nichts mehr getroffen habe, aber nach etwas Experimenten mit dem Mousespeed hatte ich mich "eingespielt". Seitdem möchte ich ein solches Pad nicht mehr missen. Der Gewinn an Präzision im Spiel ist beeindruckend.

Genauso erging es jetzt meiner Maus. Meine DM 20,- Logitech Pilot Mouse mit vergleichsweise moderaten 400 DPI mußte der kultigen Razer Boomslang 2000 von Kärna mit 2000 DPI Auflösung weichen. Schon das auspacken der Maus aus der runden Blechbox wird bei dieser Maus zum Ritual. Beim Handbuch beispielsweise begnügt sich Kärna nicht mit einem billigen Beipackzettel sondern druckt auf dickem Kartonpapier mit rundem Format.

RAZER BOOMSLANG 2000

Was ist nun das technisch besondere an dieser, mit einem Preis von über 200 DM alles andere als billigen Maus. An erster Stelle sei da die sehr hohe Positionsabfragerate genannt. Die Maus arbeitet mit 2000 DPI  - 5x höher als einfache Standardmäuse die meist mit moderaten 400 DPI auskommen. Um die Präzision noch weiter zu steigern verlegt Kärna die Mauskugel schwerpunktmäßig weiter nach hinten um den Drehpunkt in das Zentrum der Hand zu verlegen. Damit wird ein sehr feinfühliges Ansprechverhalten erreicht. Zwei riesige empfindliche Maustasten nehmen fast die Hälfte der Mausoberfläche ein. Um damit zurechtzukommen bedarf es allerdings schon etwas Einarbeitungszeit - und großer Hände.

Das etwas schwergängige Mausrad, das gleichzeitig als dritte Maustaste fungiert, rundet die Standardbedienung ab. Jeweils für Rechts und für Linkshänder ist noch eine vierte Maustaste vorhanden, die sich Makromäßig programmieren läßt. So lassen sich andere Maustasten oder auch Keyboard-Tastenfolgen auf diese Taste legen. Mehr als nur gewöhnungbedürftig ist dabei allerdings, daß die Funktion selbst erst beim loslassen der gedrückten Taste ausgelöst wird. Unterstützt ein Spiel nicht explizit mehr als 3 Maustasten kann man beispielsweise eine Keyboardtaste auf den 4. und. 5. Mausbutton legen. Ein Dauerfeuer  (z.B. für Secondary Attack Funktion bei UT) ist damit aber nicht möglich, da im Makromodus immer nur ein kurzer Tastendruck (+release) weitergegeben wird. Hier wären weitergehende Einstellmöglichkeiten wünschenswert, denn grade die left-shot/right-jump Spieler haben in Spielen mit Secondary Attack Funktion so ihre liebe not. Die Boomslang hilft hier leider auch nicht weiter.

Die weiteren Einstellungen im Treiber sind komplett. Es gibt Verschiedene Geschwindigkeiten für die Doppelklick Funktion, eine exakte Sensitivity Einstellung (die auch aus dem Spiel heraus per Onscreen-Menü geändert werden kann) und ein Rate-Menü zur Einstellung der PS/2 transfergeschwindigkeit (für den Betrieb als PS/2 Maus per mitgeliefertem Adapter).

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Umfassende Möglichkeiten zur Einstellung der Empfindlichkeit. Einstellungen der Scrollfunktion. Präzise Definition der Mousbuttons. Verbessert werden müsste die Belegung und Funktion der Buttons 4/5.
Inhalt:
Boomslang Seite 1
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