ELSA Chipguard
ELSA hat RIVA Station mit
Informationen über den ChipGuard versorgt. Dieser kommt auf der neuen GeForce Karte ELSA
ErazorX zum Einsatz:
Im Zeitalter der schnellen Informationsverarbeitung
werden auch die Anforderungen an die gesamte Hardware größer. Hierzu zählen nicht nur
die Prozessoren und Festplatten, sondern auch die Graphikkarten.

ELSA Erazor X
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ELSA hat in seiner neuesten Entwicklung von
Graphikkarten optimierte Hard- und Software eingesetzt um den Kunden die schnellsten
Graphikkarten zur Verfügung zu stellen, die zur Zeit technisch möglich sind.
Eine derart stark auf Performance eingestellte Hardware
unterliegt selbstverständlich den höchsten Anforderungen. Um die von Ihnen gekaufte
Hardware vor Beschädigung zu schützen, hat ELSA den ChipGuard entwickelt.
Was leistet der ChipGuard ?
Der ChipGuard wurde programmiert um eine lange
Lebensdauer des Graphikprozessors trotz der hohen Beanspruchung zu garantieren. Gerade die
Hardcoregamer werden neben dem Tool für die Übertaktung diese zusätzliche Überwachung
zu schätzen wissen.
Der ChipGuard überwacht ständig die Temperatur des
Chips im laufenden Betrieb. Sobald die Temperatur eine kritische Marke von circa 100°
Celsius überschreitet, wird automatisch die Taktrate des Chips und des Speichers auf ein
unkritisches Maß herabgesetzt. Auf diese Art kann der Chip vor der termischen Zerstörung
bewahrt werden. Die Benachrichtigung des Anwenders kann aus technischen Gründen einige
Sekunden nach dem Eingreifen des ChipGuards erfolgen.
Damit eine solche Überhitzung des Graphikprozessors
nicht vorprogrammiert ist, werden die ELSA HighEnd Graphikkarten mit aktiven Lüftern
ausgestattet. Um eine einwandfreie Funktionalität des Lüfters zu gewährleisten, wird
dieser bei jedem Start von Windows einer Prüfung unterzogen.
Wie wird der ChipGuard bedient ?
Der ELSA ChipGuard wird automatisch bei der Installation
des Treibers mit installiert. Bei jedem Start von Windows wird der Chipguard gestartet. Er
arbeitet vollautomatisch, eine Bedienung durch den Benutzer ist nicht vorgesehen. Ebenso
sind keinerlei Einstellmöglichkeiten vorhanden, die benutzten Werte für die kritische
Temperatur oder Lüfterdrehzahl sind Werte die einwandfreie Funktionalität
gewährleisten.
Wie wird der Status des Chips
angezeigt ?
Der ELSA
ChipGuard verhält sich trotz seiner wichtigen Aufgabe sehr zurückhaltend. Eine
funktionierende Hardware wird durch eine grünen Punkt in der Startleiste angezeigt.
Dieser Punkt wird rot, sobald sich die Hardware in einem
kritischen Zustand befindet.
Falls die Überprüfung des Lüfters beim Start nicht
korrekt funktioniert, wird ein Fenster geöffnet, daß den Anwender auf einem zu langsam
oder nicht mehr laufenden Lüfter aufmerksam macht.
Im laufenden Betrieb wird ständig die Temperatur des
Chips überwacht. Wenn die Temperatur des Chips zu hoch ist, wird ebenfalls ein Fenster
mit einer entsprechenden Warnung geöffnet. Aus technischen Gründen kann dies einige
Sekunden nach dem Auftreten der Überhitzung geschehen. Der Chip ist zu diesem Zeitpunkt
aber schon in einem sicheren Zustand gebracht worden, so daß keine mittelbaren Schäden
auftreten können.

Ausschalten des Chipguards
Ein Ausschalten des Chipguards ist nicht vorgesehen.
Selbst das Entfernen des Chipguards mittels <Strg>+<Alt>+<Entf> und
<Task beenden> zeigt keinerlei Auswirkung auf das Verhalten. Der Chipguard ist nur
der sichtbare Teil, der den Benutzer informiert. Die gesamte Funktionalität ist im
Treiber selbst untergebracht.
Lüfterumdrehungen und
Temperaturmessung
Durch den vereinfachten Aufbau der Hardware ist es
unmöglich geworden die Drehzahl des Lüfters zu ermitteln. Erkannt kann während des
Betriebes nur ein Abfallen der Umdrehungszahlen. Da der GeForce 256 aber nur einen Port
besitzt aber den der ChipGuard agieren kann wird nur festgestellt, ob die Temperatur zu
hoch ist, oder sich der Lüfter nicht mehr dreht. Eine Unterscheidung ist nicht möglich.
Ebenso ist es nicht möglich die Temperatur des Chips zu
bestimmen.
Einstellen der Schwelltemperatur
Ein Verändern der Schwelltemperatur ist nicht möglich.
Die Temperatur des Chips wird durch eine Diode auf der Rückseite des PCB gemessen. Eine
Änderung des Ansprechens des Chipguard ist durch Software nicht möglich.
Benachrichtigung des Benutzers Der Treiber, der die Überwachung des Chips übernimmt,
kann keine Fenster öffnen oder Nachrichten an den ChipGuard senden. Daher fragt der
ChipGuard in regelmäßigen Abständen den Treiber nach dem aktuellem Status des Chips. Um
den Einbruch an Performance so gering wie möglich zu halten, wird der Treiber nur etwas
alle 60 Sekunden aufgefordert den Status anzugeben.
Autor: Holger Hornig, ELSA AG
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