RS: RADEON VE ist die
neue Einstiegskarte von ATI. Wofür steht das VE?
Martin Traute: VE steht für Value
Edition. Damit haben wir vor Allem NVIDIA´s GeForce 2 MX im Auge. Allerdings wird VE
deutlich weniger kosten
RS: Welche Varianten der Karten in Bezug
auf Speicher, TV-IN/OUT etc werden wir sehen? Plant ATI eine Art TwinView Feature?
Martin Traute: Dank des zweiten RAMDAC´s
sind wir sehr Variabel was VE Varianten angeht. TV-Out ist Standard. Daneben wird es
weitere Versionen mit 2xVGA sowie DFI geben. Das besondere ist die Verwaltungssoftware,
die einmaligen Komfort bei der Verwaltung im Multimonitor Einsatz bietet.
RS: ATI konnte mit RADEON wieder zu NVIDIA
aufschließen. Verfolgt man bei ATI eine ähnliche Strategie wie NVIDIA mit einem 6-8
Monats Zyklus?
Martin Traute: Unsere Entwickung verläuft
planmäßig. Anfang nächsten Jahres kommt ein Upgrade des RADEON und im zweiten Quartal
2000 werden wir den Nachfolger vorstellen. Auf eine Bestimmte Zahl von Monaten möchten
wir uns dabei aber nicht festlegen lassen. Auch NVIDIA hält diesen Rhythmus ja nicht
exakt ein.
RS: Was wurde aus RADEON MAXX?
Ursprünglich wurde ja eine entsprechende Variante erwogen.
Martin Traute: RADEON MAXX ist entgegen
andere Verlautbarungen noch nicht auf Eis gelegt. Allerdings wird es mit dem RADEON core
keine derartige Variante mehr geben, sondern erst mit dem Nachfolger (RADEON 2). Grund
sind probleme bei der Bridge. Bisher läuft nur AGP2X vollkommen stabil. Wir möchten eine
deratige Karte aber mit vollem 4X Support auf den Markt bringen. Wir sind sehr
zuversichtlich was dies angeht.
RS: Plant ATI eine Mobile Version des
RADEON Chips?
Martin Traute: Eine mobile Variante des
RADEON ist in der Entwicklung, und wird noch in der ersten Hälfte nächten Jahres auf den
Markt kommen. Genaueres darf ich dazu aber noch nicht verraten. Unterscheiden wird sich
der Chip vor Allem durch besondere Stromspar Features.
|