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ELSA zu fragen über die Erazor II

Diamond zu fragen über die Viper V550

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Im Rahmen des Hardwaretests habe ich 10 Fragen an ELSA und Diamond gerichtet.
Von Diamond hat mir Reimar Hantke,  European Product Manager geantwortet:

RS: Diamond verwendet bei der Viper V550 im Gegengensatz zu ELSA SDRAM statt SGRAM. Welche Gründe waren dafür ausschlaggebend?

Reimar Hantke: Das Price / Performance Verhältnis, wie ja auch der RIVA Station Test zeigt. Dadurch das es keinen signifikanten Performancevorteil gegenüber dem teureren SGRAM gibt, haben wir uns für SDRAM entschieden.


RS: Mit welcher Taktfrequenz wird der Speicher auf der Viper V550 betrieben ? Die PC-Profesionell gibt in ihrem 3D-Karten Test 115 MHz an.

Reimar Hantke: Die Viper V550 wird so betrieben, wie nVidia den Chip definiert hat: 90 MHz Core clock. 110 MHz memory clock.
 
 
RS: Interesant war der geringe Unterschied im Test zur Erazor II von ELSA, obwohl diese SGRAM verwendet. NVIDIA´s Referenzkarte verwendet auch SDRAM. Ist es möglich das die Referenztreiber SDRAM bevorteilen?

Reimar Hantke: Nein; siehe 1.
 
 
RS: Welche Rolle spielt das Bios heutzutage auf einer modernen 3D Grafikkarte?

Reimar Hantke: Es ist hauptsächlich notwendig für die grundlegende Funktionalität und Kompatibilität, hat jedoch so gut wie keinen Spielraum mehr für Performance tuning.


RS: Video IN. Wie wird diese Lösung aussehen. Eine Extra-Lösung ähnlich Canopus oder ein neues Board-Design? Wann wird diese erhältlich sein ?

Reimar Hantke: Auf Grund von zu geringem Interesse unserer Kunden wird diese Variante nicht erscheinen.


RS: Wir ein gleichzeitiger TV-Out/VGA Betrieb möglich sein und welche Auflösungen werden unterstützt?

Reimar Hantke: Geplant ist es in einer späteren S/W release; es ist geplant die maximal sinnvolle Auflösung von 800x600 (da die Norm PAL 576x768 beträgt und höhere Auflösungen nur Qualitätsbeeinträchtigungen durch das Zoomen hervorrufen) unterstützt werden.


RS: Canopus und ELSA spendieren ihren TNT Karten einen Lüfter. Warum hat sich Diamond für einen passiven Kühlkörper entschieden ?

Reimar Hantke: Meines Wissens hat ELSA jetzt auch einen passiven Kühlkörper... Unsere Ingenieure haben beide Versionen untersucht und haben herausgefunden das ein passiver Kühler ausreicht. Zudem hat ein passiver Kühlkörper auch noch einen Kostenvorteil.


RS: Im Gegensatz zu ELSA baut Diamond noch eine Viper V550 Version mit PCI. Geben Sie PCI noch eine Zukunft?

Reimar Hantke: Nein, das nicht. Aber PCI ist noch die Gegenwart! Es gibt noch sehr viele Kunden, die noch einen PCI Rechner haben und diesen aufrüsten wollen. Die andere Anwendung ist ein Betrieb mehrerer Grafikkarten in einem System unter Windows® 98 oder Windows NT(tm) 4.


RS: Die letzten Treiber für RIVA 128 haben gegenüber den ersten Treibern einen grossen Geschwindigkeitsvorteil. Wird dies beim TNT ähnlich sein ?

Reimar Hantke: Das ist eine gute Frage. So wie es derzeit aussieht nicht. Aber was sind denn Optimierungen? Hauptsächlich spezielle Anpassungen an neue Programme / Spiele. Sollte sich herausstellen, das neue Programme andere Funktionen nutzen, die derzeit noch nicht hoch optimiert sind, dann gibt es sicherlich noch etwas zu machen. Aber da müssen wir, glaube ich, einfach sehen, was die Zukunft bringt.


RS: Was wird der nächste grosse Schritt in der Entwicklung sein ? Geometrie-Prozessoren? Textur Kompression? 3DNow!?

Reimar Hantke: Das hat Herr Nadler von Elsa schon gut beantwortet. Vielleicht noch eine andere Sichtweise zu dieser Frage: Noch bis vor 1-2 Jahren forderte jede neue Software von Microsoft: einen neuen Prozessor, mehr RAM und eine größere Festplatte. Was treibt heute die Entwicklung? Ein neues Betriebssystem? Nein, wenn man sich Windows® 98 ansieht, enthält es hauptsächlich Hardwareanpassungen für neue bereits vorhandene Hardware (AGP, USB, ...) Ein neues Office Paket? Das läuft zum Briefe schreiben und zur Bearbeitung von Excel Charts auch auf einem 166 MMX Prozessor ausreichend schnell. Es sind derzeit wirklich Spiele und leistungshungrige Applikationen wie SoftDVD, die die Hardware Hersteller für CPU's als auch für Grafikchips fordern. Und da werden beide in der Zukunft große Performance Schübe bringen. Es wird aber auch nur gemeinsam gehen können, man wird für eine optimale Leistung stets eine sehr schnelle CPU als auch einen sehr schnellen Grafikprozessor brauchen. Und da sind CPU Prozessoroptimierungen wie MMX und 3Dnow! die eine Möglichkeit, Texture- Kompression, mehrere Texture Engines, mehr Onboard Speicher als auch Geometrie Prozessoren Möglichkeiten für den Grafikprozessor. Beide verbunden durch einen AGP4X bus

RS: Vielen Dank für die Beantwortung der Fragen !!

RIVA Station 10/1998

 

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