NVIDIA GeForceFX: Brute Force Attack auf den König (1/30)

By Lars Weinand - Editor In Chief RIVA Station / Editor Tom´s Hardware Guide

NVIDIA GeForce FX – Brute Force Attack auf den König

Nach langen, ungeduldigen Wochen des Wartens ist es nun soweit. NVIDIA händigt erste GeForce FX Karten an die Presse aus. Nun muss NVIDIA beweisen, dass sie ATI und deren erfolgreiche Radeon 9700 PRO wirklich vom Thron stürzen können.


Intro

Nachdem NVIDIA die neue GeForce FX GPU im November auf der Comdex in Las Vegas vorgestellt hatte, war die Spannung groß. Die Ankündigung, bereits im Dezember erste Samples herausgeben zu können, konnte aber nicht eingehalten werden. Umso erstaunlicher ist die Hektik, mit der NVIDIA die Karten nun endgültig vorstellt. Gerade einmal 3 Tage bleiben uns, um die Karte Testen zu können. Zu knapp um die Karte in allen Belangen auf den Zahn zu fühlen, aber genug um einen umfassenden Überblick über die Leistung des Chips zu bekommen.

Die GeForce FX GPU

Die Features der GeForce FX GPU habe ich auf Toms Hardware Guide bereits im November ausführlich vorgestellt. Hier noch mal eine Zusammenfassung der Features.

Wie die ATI Radeon 9700 ist die GeForce FX eine DirectX 9 Karte. Die neue Version von Microsoft´s 3D API erlaubt durch die neue Floating Point Genauigkeit u.a. deutlich präzisere Effekte als sie mit DirectX 8 möglich sind. Auch der Umfang von Pixel- und Vertexshader Programmen ist deutlich gewachsen. Nun sind auch Loops und Schleifen innerhalb der Shaderprogramme möglich.

NVIDIA begnügt sich aber nicht einfach auf DirectX 9, sondern geht sogar darüber hinaus. GeForce FX kann längere und komplexere Shader Programme ausführen und erlaubt damit komplexere Effekte (THG). Um das erstellen solcher Shader zu ermöglichen, hat NVIDIA den Cg Compiler veröffentlicht. Da Spiele, die die Möglichkeiten von DirectX9 ausnutzen derzeit noch nicht in Sicht sind, ist es schwer zu beurteilen was der Anwender von dieser erweiterten Programmierbarkeit hat. Schaden kann sie aber freilich nicht.

Copyright: 21.01.2003 -   RIVA Station 2003 - Lars Weinand
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