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Matrox G450 (1/8)

Matrox is back! Back? Nunja, fangen wir vorne an...

Das Herzstück der G450 ist ein überarbeiteter G400 Chip, der um einen zweiten integrierten RAMDAC und ein DDR Speicherinterface erweitert wurde. Der 3D Kern des G400 blieb dabei unverändert. Wer bei "DDR Interface" die Ohren spitzt, der läßt sie  gleich wieder sinken wenn er erfährt, daß es sich hierbei um ein 64Bit DDR Speicherinterface handelt. G400 Karten verfügen über ein normales 128Bit SDRAM Interface. Die Effektivität von DDR Speicher gegenüber normalem Single Data RAM Speicher gleichen Takts beträgt nur und 85-90%. Somit ist diese Maßnahme eher ein kleiner Rückschritt.

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Die Karte im Überblick

Warum geht Matrox diesen Weg? In erster Linie vereinfachen und verbilligen diese Maßnahmen die Herstellung des Boards. Statt 128 benötigt man nur noch 64 Speicherleitungen. Gegenüber dem alten G400 Design spart man den zweiten RAMDAC, der nun im Chip integriert ist. Der RAMDAC des Primären Bildschirms läuft mit 360MHz, der zweite mit 200MHz. Der Chip selbst wird durch moderneren 0.18 Micron Fertigungsprozeß kleiner und wird auch nicht so heiß wie der Vorgänger.

Getaktet ist die Karte mit 130MHz Core und 162Mhz Speichertakt (324Hz DDR, wohlgemerkt 64Bit!), obwohl diverse Tools wie Powerstrip nur 162MHz anzeigen. Beim Coretakt zeigt Powerstrip aber nur 65MHz... Scheinbar wird die Karte also nicht korrekt erkannt. Eine abschließende Aussage zum Takt läßt sich so leider nicht treffen. (Die Endgültige Taktrate wurde nun bekannt, war zum Testzeitpunkt aber unklar).

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Passiv gekühlt Massekabel am Kühlkörper 6ns 64Bit DDR-SDRAM

An 3D Features gibt es gegenüber dem G400 auch nichts Neues. Unterstützt wird natürlich das von Matrox seid langem beworbene Environmental Bump Mapping. Dank ATi´s RADEON, die dieses Feature auch unterstützt, hat dies zwar etwas an Bedeutung gewonnen, Features wie Per Pixel Shader etc findet man jedoch nicht - Wie später zu sehen ist, wäre dies bei der gebotenen 3D Leistung auch kaum sinnvoll.

Der Treiber

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Der Treiber ist solide. Von Refreshrate-Einstellungen in 1Hz Schritten bis zu Bildlage etc. bietet der Treiber alles was man sich wünschen könnte. Per Task-Symbol lassen sich weitere nützliche Optionen aufrufen. Beispielsweise das Sichern der Desktop Symbol Positionen oder das Sichern von Fensterpositionen.

Software

Softwareseitig kommt die G450 mit einer DVD Playersoftware und den Micrografx Programmen Simply 3D und Picture Publisher.

Matrox G450

Benchmarks

Zusammenfassung

 

 

Copyright: 05.09.2000 -   RIVA Station 2000 - Lars Weinand
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