ELSA Erazor X
Die Erazor X kommt in auffallend kompakten Maßen daher. Der massive passive Kühlkörper auf dem ein flacher Lüfter sitzt nimmt die meiste Fläche auf der Karte ein. Um diesen herum sind 4 SDRAM Bausteine mit 5,5ns Zugriffszeit verbaut. Oberhalb des Chips finden sich 2 Spannungswandler. Neben dem VGA Anschluss hat ELSA eine Möglichkeit zum Anschluss eines Digital Flat Connectors vorgesehen. Auf der Rückseite deutet sich die Möglichkeit einer 64MB Variante an. Die Verarbeitung der Karte ist tadellos.
Software An Software legt ELSA der ErazorX die Sofware Corel Draw und Photo Paint 7 Selected Edition und die Vollversion des Spiels Drakan bei. Die Videoschnittsoftware MainActor lässt sich angesichts fehlender Video Ein und Ausgänge aber nur sehr begrenzt mit der Karte nutzen. Auf einer Demo CD legt ELSA auch noch eine ganze Reihe von Spieledemos bei. Treiber ELSA erstellt wie ASUS eigene Tweak Menüs. So lassen sich Bildwiederholrate in 1Hz Schritten einstellen und darüberhinaus auch die Auflösung frei einstellen. Erstmals findet sich ein Farbemenü auch für Videowiedergabe. Eine Besonderheit ist die Überwachungsoftware ELSA ChipGuard. ELSA geht zwar nicht so weit wie ASUS, die echtes Hardwaremonitoring betreiben, sondern belässt es bei einer Diode die die Chiptemperatur überwacht und den Chip bei Überhitzung heruntertaktet. Einstellen kann man hierzu aber nichts. Der ganze Ablauf wird automatisch gesteuert. Ein kleines Symbol in der Task Bar gibt Auskunft über den Zustand der Karte (Grün=OK, Rot=kritisch) Ein Übertaktungstool erlaubt das verändern der Taktrate der Karte. ELSA erlaubt hier wie Guillemot erfreulich hohe Werte. ASUS ist deutlich konservativer. ELSA legt in der Retail Version auch den DVD Player ELSA Movie dazu. Mangels TV-Out ist der Nutzen hier aber eher begrenzt. Geplant ist Unterstützung für die Optional erhältliche 3D Shutter Brille 3D Revelator - auch mit OpenGL Support. Weitere Informationen auf RIVA Station zur ErazorX: Angekündigt: Erazor X² mit DDR RAM und TV-Out |
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