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GeForce2 Deluxe Klasse (6/12)

ASUS V7700 Deluxe

Video-IN

Um ein Videobild auf den Bildschirm zu bekommen benötigt man bei der Deluxe einer Videoquelle, also eine z.B. Kamera, ein Videorekorder oder eben einen Fernseher. Wer einen TV-Tuner benötigt, der muß zur kommenden Deluxe TV Variante greifen.

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Das größte Problem bei Video auf dem PC sind die immensen Datenmengen, die durch einen Videostream auftreten. Nimmt man die Standard PAL Auflösung, die 25 Bilder in einer Auflösung von 752x576 pro Sekunde darstellt, so kommt man auf eine Datenrate von rund 30MB, die pro Sekunde auf die Festplatte geschrieben werden müssen - ohne Audioinformation wohlgemekrt. Um das bewältigen zu können greift man zur Datenkompression. Video Schnittkarten bieten dafür einen Kompressionschip, der den Video und Audiostream direkt komprimiert. Die nicht direkt als Videoschnittkarte ausgelegte V7700 Deluxe spendiert ASUS jedoch nur einen reinen Software-codec, der die System CPU zur Komprimierung nutzt. In der Praxis kann eine Software Lösung  niemals so gut funktionieren wie eine darauf spezialisierte Hardware Schaltung, die sich meist auch gleichzeitig um den Sound kümmert. Bei der V7700 muß sich die normale Soundkarte der Audioanschlüße annehmen.
Ein gut konfiguriertes System mit schnellen Festplatten vorausgesetzt, lassen sich jedoch auch mit der V7700 kleinere Videoclips in voller PAL Auflösung ohne "dropped Frames" aufnehmen und schneiden.

An Software legt ASUS der Karte verschiedene Programme bei: ASUS Live ist eine Video Viewer Software, die sich vielfältig in Sachen Halbbilder konfigurieren läßt. Von Vollbild-Video bis Minimalgröße ist alles möglich. Auch die Aufnahme geht mit diesem Programm.

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Optionen Digital VCR

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Darauf spezialisiert ist jedoch Digital-VCR, das die aufgenommenen Videoclips nebenbei auch noch verwaltet und das sogenannte Time Shifting Feature bietet. Das bedeutet daß das aufgenommene Video mit leichter Verzögerung auch gleich angeschaut werden kann. Ein nettes Feature ist die Datum/Uhrzeit gesteuerte Aufnahme, wie man sie von seinem heimischen Videorekorder gewohnt ist. Nervig: kleine Bugs in der Bedienerfreundlichkeit des Programms, beispielsweise beim ändern des Pfads des aufzunehmenden Videos, das die Clips unbedingt immer auf der Platte C: ablegen will und bei der Eingabe des Dateinamens auch immer die .AVI Erweiterung mit dazugenannt haben möchte. Aber nach etwas Eingewöhnung schifft man sicher um diese Klippen herum.

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Digital VCR

Beim Videoschnitt vertraut ASUS auf bewährtes. Ulead Video Studio SE liegt der Karte in der Version 4.0 bei. Auf den kompletten Funktionsumfang dieser Software einzugehen würden den Rahmen des Tests sprengen. Aber soviel sei gesagt: Es ist kein Problem mit der damit aufwändige Videoclips inkl. diverser Animationseffekte zu kreieren. Version v4.0 bietet nun auch vollen MPEG-2 Support. Ein englischsprachiges Tutorial führt in die Englischsprachige Software ein. Immerhin ist ein deutsches Handbuch in Form eines Acrobat PDF Files auf der CD zu finden.

Video OUT

Dieser ist leider immer noch ein Stiefkind von ASUS. Eine Dual-View Funktion gibt es leider nicht. Wie bei der AOpen bedeutet dies: Entweder TV-Out oder Monitor. Immerhin läßt sich dazwischen einfach per Hotkey umschalten. Die Auflösung 800x600 stellt sich dabei automatisch ein - beimn zurückschalten bleibt diese aber dann auch erhalten. Auflösungen oberhalb von 800x600 sind mit TV-Out Auflösungen nicht möglich - Mankos die es eigentlich schon seit Zeiten der V3800 Deluxe gibt!

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Mit Overscan. Die Stärke ist leider nicht einstellbar. Das Bild ist zu groß, wie an den Pfeilen Links gut zu erkennen ist. Ohne Overscan zeigen sich wie bei der AOPen Karte die schwarzen Ränder.

Lichtblick: Ein Overscan Modus findet sich seit kurzem im TV-Out Menü. Dadurch wird das TV-Out Bild skaliert, um das Bild vollflächig auf PAL Fernsehern darstellen zu können - ohne schwarze Ränder. Leider gibt es dafür keinen Regler. Das Bild wird zu stark über die Ränder des TV´s hinaus skaliert. Die komplette Windows Taskleiste verschwindet so. Etwas peinlich dabei: Diverse Freeware Tools im Internet bieten hier schon seit langem bedeutend mehr Komfort und Einstellmöglichkeiten!! ASUS sollte hier endlich für Besserung sorgen, denn was nützen die schönsten zusammengschnittenen Videos, wenn man sie nicht korrekt auf den TV bzw. Videorekorder bekommt!?

Wie gut so etwas gehen kann zeigen dagegen Matrox und ATi. AOpen oder Hercules bieten aber noch weniger sodaß man ASUS durchaus ein "stehts bemüht" zugutehalten kann.

GeForce2 Deluxe Klasse

AOpen PA256 Deluxe

ASUS V7700 Deluxe

Benchmarks

Zusammenfassung

 


Copyright: 21.09.2000 -   RIVA Station 2000 - Lars Weinand
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