3 GeForce 2 Ultras im Vergleich (5/17)

ELSA GLADIAC ULTRA

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^ ELSA GLADIAC ULTRA

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^ 100% Referenzdesign

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^ Großer Lüfter, wenig Fläche

Wie ASUS und Leadtek setzt auch ELSA mit der GLADIAC Ultra auf NVIDIA´s Referenzdesign. Die Karte wird allerdings nicht in Taiwan gefertigt sondern ist Made in USA. Die Buchstaben VT auf einem rückseitig aufgeklebten Sticker deuten dabei auf den US Hersteller VisionTek hin. ELSA fertig manche Karten schon seit längerem nicht mehr selbst. Das Board ist aber tadellos verarbeitet und macht einen guten Eindruck.

Der Lüfter/Kühlkörper auf dem Chip sieht auf den ersten Blick sehr groß aus, aber die Kühlfläche ist wegen nur nur mickriger Aussparungen sehr begrenzt. Statt Paste sorgt nur eine Folie für den Kontakt zwischen Chip und Kühlkörper. Die Kühlleistung ist damit schlechter als bei der ASUS Karte, geschweige denn bei Leadtek´s WinFast Ultra. Die Kühlkörper der Speicherchips sind fest auf die Chips aufgeklebt. Die gute Kühlleistung beeinflußt das zwar nicht, verhindert aber eine Identifikation der Speicherchips. Weitere Hardware Features bietet die GLADIAC Ultra nicht. Monitoring etc. gibt es nicht.

Wer mehr Funktionalität möchte, der kann das ELSA Video Module dazukaufen. Damit erweitert man die Karte um einen TV-Ein und Ausgang. Das knapp DM 100,- teure Modul ist jedoch vor kurzem aus dem ELSA Shop verschwunden. Laut ELSA wird man im Februar ein neues Video Modul anbieten - allerdings ohne TV-In, wie beim jetzigen Modul.

Ein Goodie der GLADIAC Ultra ist die mitgelieferte 3D Revelator Brille in der IR Ausführung. Details dazu später im Text.

Software

Die Karte wird mit 2 CD´s ausgeliefert: der Treiber-CD und der DVD Player Software ELSA Movie 2000. Bei den Treibern wird der stolze GLADIAC Käufer vom Installationsprogramm der Treiber CD vor eine wenig optimale Wahl gestellt: Entweder er nimmt die veralteten v5.30 Detonator 2 Treiber, oder er spielt die von ELSA alternativ angebotenen v6.34 Referenztreiber auf sein System auf. Mit letzteren funktionieren aber weder das optionale TV-Modul noch die 3D Revelator Brille. Vom schlechteren Bedienkomfort ganz zu schweigen. 10 FPS weniger in hohen 32Bit Auflösungen mit v5.30 sind schon ärgerlich, abstürzende (neue) Spiele aufgrund veralteter Treiber aber eigentlich unentschuldbar. Sieht man von diesen Problemen ab, bietet der ELSA Treiber alle wichtigen Einstellungen:

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ELSA Treibermenüs. Klicken zum vergrößern!

Wie bei ASUS bietet ELSA benutzerdefinierte (krumme) Desktop Auflösungen und Bildwiederholraten. Auch die Helligkeit von Desktop und Videowiedergabe lassen sich getrennt einstellen. Was fehlt sind die Overclocking Menüs, die sich bei der Ultra auch in der Registry nicht freischalten lassen – was aber auch Sinnvoll ist da Detonator 2 Treiber in diesem Punkt nicht mit der Ultra klarkommen. Auf die Features des Referenztreibers möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Er bietet alles nötige, läßt aber ziemlich jeden Komfort vermissen.

Mit auf die Treiber-CD hat ELSA noch eine Reihe von NVIDIA Techdemos sowie 3D Revelator Beispiel 3D Bilder gelegt. Auch das Handbuch ist in Form eine Acrobat Files auf der Scheibe zu finden. Eine geedruckte Version lag der Testkarte nicht bei.

ELSA Movie 2000

ELSA´s DVD Player Software basiert auf dem CineMaster von Ravisent (http://www.ravisent.com) Player in der Version 1.0.02.0107. Die Hardwarebeschleunigung des GeForce 2 Chips wird von dieser Software leider nicht unterstützt.

3 GeForce 2 Ultras im Vergleich

Übersicht

ASUS V7700 Ultra

ELSA GLADIAC Ultra

Leadtek WF GF2 Ultra

Benchmarks

Fazit

Sprache


Copyright: 12.01.2001 -   RIVA Station 2001 - Lars Weinand
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