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3 GeForce 2 Ultras im Vergleich (8/17) Leadtek WinFast GeForce 2 ULTRA Die Leadtek Karte fällt einem beim Auspacken durch das hohe Gewicht fast aus der Hand. Der riesige silberne Kühlkörper und die grob geschliffenen großen Speicherkühler lassen die Karte fast schon massiv wirken und verleihen ihr einen edlen und sehr hochwertigen Eindruck. Auch die Verarbeitung des Referenz Design Boards ist sehr gut. Sowohl Speicher- als auch Chipkühlkörper haben durch Wärmeleitpaste optimale Verbindung zu den Chips. An mangelnder Chipkühlung fehlt es der Karte also kaum. Sorgen macht nur der Lüfter selber, der in der Vergangenheit schon viel auf TNT2 Karten verbaut wurde und oft durch begrenzte Lebensdauer auffiel. So schick die massiven Speicherkühler auch aussehen, die Kühlleistung ist eher schlecht, da der Massive Körper die Hitze gradezu speichert und mangels Kühlrippen nur sehr schlecht an die Umgebungsluft abgeben kann. Bei Overclockingversuchen bis 500MHz werden die Teile gut 51 Grad heiß! Die Konkurrenz bleibt da deutlich kühler. Bei der ASUS´V7700 Ultra werden die Speicherkühler grade mal knapp 42 Grad warm. Als einzige Karte im Test hat die WinFast Ultra serienmäßig TV-Out und zusätzlich noch einen DVI Connector zum Anschluß von digitalen Monitoren wie Flat Panels. Der auf einer Tochterplatine untergebrachte TV-Out Chip ist wie bei anderen Leadtek Modellen auch ein Connexant Bt869KRF. Im Test patzte die Karte leider durch das Rolling Lines Problem. In verschiedenen Bildwiederholraten und Auflösungen zeigten sich wellenartige Störmuster auf dem Monitorbild. Test mit entdrilltem oder verlegtem Lüfterkabeln brachten da leider keine Besserung. Eine Antwort von Leadtek zu dem Thema steht bisher noch aus. Software Die Karte wird mit 2 CD´s ausgeliefert. Einer Treiber-CD auf der sich auch NVIDIA Techdemos befinden sowie eine zweite CD mit DVD Player Software und Bildschirm Kalibrierungstools. Leadtek setzt bei seinen Treibern auf die ungewöhnliche Detonator 3 Version v6.27. Sieht man sich die Benchmarkergebnisse an ist das keine schlechte Entscheidung. Allerdings trägt auch das aktivierte Sideband Adressing zu den guten Werten bei. Der Treiber entspricht puren NVIDIA Referenztreibern. Das bedeutet eingeschränkten Komfort beim Umgang mit selbigem. Durch das mitgelieferte Utility WinFox erhält man aber umfangreiche Tools, die sich aber in manchen Punkten mit den Funktionen des NVIDIA Treibers überschneiden. Manche Funktionen lassen sich zwar auswählen, haben bei der Ultra aber keine Funktion, wie beispielsweise das HArdwaremonitoring.
Die Leadtek DVD Player Software DVDMagic basiert auf dem PowerDVD Player v2.55 von Cyberlink, die einige Probleme mit den aktuellen NVIDIA Detonator 3 Treibern macht, sobald man Hardware Motion Compensation aktiviert. Auch hier sollte Leadtek lieber die neue Version 3 des Players beilegen.
Die Farbkalibrierungstools sind wie bei ASUS eher eine Spielerei. Leadtek legt neben 3Deep allerdings noch das Programm Colorific bei, das es ermöglicht den Monitor mittels eines beigelegten Farbstreifens genau abzugleichen bzw. die Farben der Karte auf den Monitor abzustimmen. So stimmt denn auch das Druckergebniss mit den Farben auf dem Monitor überein. |
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RIVA
Station 2001 - Lars Weinand URL of this Article: www.rivastation.com/gf2ultras.htm - If you want to link to it, please use this URL! :-) |
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