ELSA GLADIAC - Erazor couldn´t get any better

ELSA´s jüngstes Kind hört auf den Namen GLADIAC, was aus einem Mix von Gladiator, Glad und Maniac entstanden ist – oder auch einfach nur GLAD In AaChen bedeutet (Dem Standort von ELSA).

GLADIAC basiert auf NVIDIA´s neuem GeForce 2GTS. Die Specs. Des Chips sind nun ja schon hinlänglichbekannt. Die Karte läuft mit den Standardwerten von 200MHz Core und 333 MHz Memoryclock (166MHz DDR). Die Karte wird in 4 Varianten verfügbar sein:

GLADIAC 32MB Verfügbar ab Mai
GLADIAC DVI 32MB Verfügbar ab Juni
GLADIAC 64 64MB Verfügbar ab Juni
GLADIAC PCI 32MB Verfügbar ab Juni

GeForce 2GTS bringt im Gegensatz zum Vorgänger die nötigen Implementationen zum Bau einer PCI Variante gleich mit. PCI Varianten lassen sich so ohne größeren Aufwand realisieren. Diese Karten sind vor allem für Overclocker mit einem Mainboard auf Basis des immer noch weit verbreiteten BX-Chipsatzes interessant, da bei diesen Boards der AGP Bus mit Anhebung des Frontsidebus Takts übertaktet wird. Die Anhebung des Frontside Buses ist die einzige Möglichkeit heutige CPU´s mit höherem Takt zu betreiben, da der Multiplikator festgelegt ist und vom Anwender nicht geändert werden kann.

click to enlarge! videom2_k.jpg (10268 bytes)
Das nachrüstbare Videomodul mit TV-Out
und IN. Klicken zum vergrößern
Videomodul - Größenvergleich

Eine Besonderheit bietet ELSA in Form des Optionalen Videomoduls. Mit dieser Tochterplatine lässt sich bei jeder GLADIAC Karte ein Video Ein- und Ausgang nachrüsten. Abwärtskompatibel (also für Erazor X etc) ist das Modul nicht. ELSA geht aber davon aus das sich das Modul bei der nächsten Kartengeneration weiterverwenden lässt.

Die Videolösung basiert auf auf dem Philips Baustein. Dieser bietet normales Video-Overlay ohne Kompression. Diese wird wie schon bei der Erazor III Video per Software vorgenommen. Eine sehr schnelle Festplatte ist somit weiterhin Pflicht für den der ernsthaft Videoschnitt mit der Karte betreiben will. Mit im Lieferumfang enthalten ist die Videoschnittsoftware Main Actor v3 als Vollversion. Ob der NVIDIA Referenztreiber auch den Philips Baustein in Sachen Video-Out unterstützt ist nicht bekannt. Mit dieser Problematik müssen ja bisher schon Besitzer einer ASUS TNT/GeForce Karte leben (Mit Chrontel Baustein). NVIDIA unterstützt nur Brooktree bzw. Conexant Bt869.

Video Decoder:

  • Philips SAA714 Video Decoder Core
  • 9-Bitdigitizing
  • 4-line PAL/NTSC comb. Filter
  • Advanced H/V scaling
  • Macrovision detection

Video Encoder:

  • Philips SAA7102 Video Encoder Core
  • 10-Bit Dac´s
  • Proprietary Flicker Filter
  • Pixel accurate scaling and positioning
  • Hardware Cursor
elsa1.jpg (11508 bytes)

Auf der Treiberseite bietet ELSA nochmals erweiterte Einstellmenüs. Im Details sind dies Smart Resolution und Smart Refresh. In den Menüs lassen sich alle Monitorparameter individuell verändern und auf den Monitor anpassen. Auch ein Overclockermenü ist wieder in den Treibern zu finden.

Neue Wege geht ELSA auch im Bereich der Spielebundles. Statt Spiele der Schachte beizulegen die schon nach kurzer Zeit veraltet sind oder die ohnehin niemand haben möchte hat sich ELSA etwas ganz neues ausgedacht. Die Karten werden ganz ohne Spiele ausgeliefert. Dies reduziert den Preis der Karten und wer kein Bundle möchte profitiert so vom günstigeren Preis. Für die anderen bietet ELSA die Möglichkeit zwischen 10 aktuellen Spielen auszuwählen. Die Spieleauswahl wird alle zwei Monate aktualisiert. ELSA bietet 3 Packete:

  • Pick 1: 1 Spiel für DM 19,90
  • Pick 2: 2 Spiele für DM 34,90
  • Pick 3: 3 Spiele für DM44,90

Je nach Aktualität und Popularität der Spiele ein durchaus verlockendes Angebot. Der Kauf erfolgt nach Einsendung einer beigelegten Postkarte oder per Internet. Die Abrechnung erfolgt per Kreditkarte oder dem Einzugsverfahren.

Aufwändige Stromversorgung onboard

So schön sich alles bisher anhört: Einen großen Wermutstropfen gibt es beim Preis der Karten. Das "nackte" GLADIAC Einstiegsboard setzt ELSA zu einem Preis von DM 849,- an. Auch wenn der Straßenpreis niedriger ausfallen wird ein mächtiger Happen. Das Videmodul soll um die 100 DM kosten. Der genaue Preis für die 64MB Variante steht noch nicht ganz fest, es ist aber von einem Preis von knapp über 1000,- DM die Rede.

Wer nun denkt das der Preis für die alten Karten durch die Einführung der neuen Generation fällt der irrt. ELSA sieht GLADIAC als Ergänzung nach oben. Die ERAZOR X Serie soll ihre Wertigkeit behalten. Die andere Frage ist aber, ob das auch so läuft wie ELSA das erwartet, schließlich bestimmt der Markt den Preis. Und auf diesem wird die Luft für so manchen dünner. Mit ATi steht erstmals eine ernstzunehmende Konkurrenz vor der Tür. Dies könnte einen kleinen Preiskrieg auslösen.

Verfügbarkeit: ELSA startet den Verkauf der GLADIAC Anfang Mai in den USA. Die Einführung in Deutschland erfolgt ca. 2 Wochen später. NVIDIA will die neuen Karten ab Anfang Mai in den Regalen sehen, wohl um 3dfx einen Seitenhieb zu verpassen, deren neue Voodoos ja eigentlich schon zusammen mit GeForce eingeführt werden sollten (Vor knapp 6 Monaten).

ELSA zeigt mit der GLADIAC innovative und kundenfreundliche Lösung – diese hat allerdings ihren Preis....

ELSA GLADIAC

Inhalt:
ELSA GLADIAC

 

WWW Links:

ELSA GLADIAC

 

Copyright: 26.04.200 -   RIVA Station 2000 - Lars Weinand
No Copy without Permission!

URL of this Article: www.rivastation.com/gladprev1.htm - If you want to link to it, please use this URL! :-)