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Erster Test: ATI RADEON R7500 (1/14) |
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Die Chancen stehen nicht schlecht: Ein mit integriertem zweiten RAMDAC und TV-Out aufgemotzter RADEON Core, der dank 0.15 Micron Fertigung mit beeindruckenden 290MHz Core Takt läuft. Dazu noch 64MB 128Bit DDR Speicher, aufgeteilt in 4ns SDRAM Module. Taktrate hier wie bei GF2 Ultra und GF3: 460MHz. Das besondere ist jedoch der Preis: ATI wird die Karte für vergleichsweise günstige DM 399,- auf den Markt bringen - eine mehr als deutliche Kampfansage an den Amerikanischen Marktführer NVIDIA. In Sachen 3D Performance kann ATI´s "kleiner" 7500er den Primus GeForce 3 sicherlich nicht gefährden, aber dafür hat ATI ohnehin das mit SmartShader bewaffnete 8500er Modell vorgesehen. Die 7500 spielt in einer anderen Feature und Leistungsklasse. Das macht bereits der Name deutlich. Die 7 steht für die DirectX Generation: 7xxx = DirectX 7. Die nachfolgende Zahl gibt den Performance Level an. Damit will ATI auch das Durcheinander, das durch verschieden getaktete Retail und OEM Versionen entstand künftig verhindern. Sollte es also eine langsamere OEM Version geben so, wird diese auf den Namen 7400 oder ähnliches getauft werden - Verwechselungen sind ausgeschlossen. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen: Die 7500 bzw. der R200 Core ist nicht die mit viel PR Rummel und TM´s angekündigte neue RADEON Version mit Truform, SmartShader und Smoothvision. Der RV200 Chip, der auf der RADEON 7500 arbeitet ist eigentlich ein auf 0.15 Micron geshrinkter RADEON (1) Chip, dem ein zweiter RAMDAC sowie die TV-Out Funktionen des Rage Theater Chips spendiert wurden. Pixel und Vertex Shader sind nicht vorhanden. Über die 3D Features braucht man keine neuen Worte verlieren, da sie komplett identisch mit den bestehenden RADEON Karten sind. (Informationen dazu hier)Dennoch ist die 7500 durchaus innovativ. Sie ist die erste Dual Display Karte mit adäquater 3D Gaming Performance. Wer den PC neben Computerspielen auch für ernsteres, beispielsweise für Bildbearbeitung oder Programmierung, benützt, der wird den Nutzen zweier Bildschirme zu schätzen wissen. Das bedeutete bisher ein fauler Kompromiß: Entweder akzeptable 3D Performance mit einer MX400 bei schlechter Bildqualität auf dem zweiten Schirm oberhalb von 1024x768, oder gute Dual Display Eigenschaften in Form einer RADEON VE oder Matrox G450/G550, aber sehr mäßiger 3D Performance oberhalb 800x600-16. Hier springt die 7500 ein. Sie ist die erste Karte die ordentliche 3D Performance und DualDisplay Eigenschaften kombiniert. Der zweite 350MHz RAMDAC sorgt für entsprechend gute Bildqualität auf dem zweiten Schirm. Die Anschlußmöglichkeiten entsprechen denen der RADEON VE. (Siehe auch RADEON VE Review). |
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