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Neuer Treiber v7206 - ATI RADEON 8500 (9/9) |
Die neuen ATI Treiber sind in jeder Hinsicht ein Schritt nach vorne. Die Performance hat sich weiter verbessert und die sehr umstrittene Quake 3 Optimierung wurde aus dem Treiber verbannt. Beeindruckend ist die Performance der R8500 bei Einsatz von Anisotropischer Filterung. Die RADEON 8500 hängt die die Konkurrenz von NVIDIA hier deutlich ab. Nicht überzeugen kann dagegen SmoothVision. Die Darstellungsqualität stimmt, aber die Performance ist vergleichsweise gering. Aber auch NVIDIA hat in Sachen FSAA noch nachholbedarf, da GeForce 3 Karten die maximale Qualität erst nach manuellen Registry Hacks erreichen. Aber die neuesten NVIDIA Treiber Leaks deuten an, dass die Einstellungen zur Anisotropischer Filterung auch in die offiziellen Release Treiber einzug finden werden. Es bleibt also weiterhin Spannend. Die RADEON 8500 ist jedenfalls ein ernstzunehmender Konkurrent für NVIDIA!
Die Tests unter Einsatz Anisotropischer Filterung sorgten für viel Feedback. Die Angabe, die RADEON 8500 beherrsche nur 16tap Anisotropische Filterung stammt aus einer ATI Dokumentation zu den neuen Treibern. Eine genaue Nachfrage bei ATI klärt die Hintergründe - und auch die Performance Unterschiede zur Ti500. Die Angabe, die RADEON 8500 beherrsche nur 16tap Anisotropische Filterung ist falsch (Trotz der Angabe in der Doku). Die 16 steht vielmehr für das Verhältnis bzw. den Grad der Filterung. Dazu der Hintergrund: Zur Bilinearen Texturfilterung werden 4 Texel (dargestellte pixel der Textur, evtl. bereits von Licht/Pixel Shader beeinflusst) benötigt. Bei Trilinear 8 und Anisotropic jeweils 16, 32, 64, 128 oder mehr. Die Angabe bei NVIDIA´s GeForce 3 Ti 500 bezieht auf diese Zahlen, also beispielsweise 64tap bei 64 Texeln. Bei Anisotropischer Filterung werden Blöcke bereits geblendeter Samples (Bilinear (also 4) oder Trilinear (8)) benützt. Die Maximale Qualitätsstufe der RADEON 8500 beträgt 16:1 bilinear (64tap). Das bedeutet das 16 Blöcke bilinear gefilterter Texel benutzt werden (16Blöcke x 4 Texel). Bisher bietet der ATI Treiber die Settings Highest (16:1 / 64tap) und High (4:1 / 16tap). Die sehr gute Performance der RADEON 8500 bei Einsatz von Anisotropischer Filterung erklärt ATI mit einer dynamischen Filterung, die im Treiber implementiert ist. So nutzt die Karte bei Texturen nicht zwangsläufig die maximale Filterung. Steht man in einem FPS beispielsweise direkt vor einer Wand, begnügt sich die Karte mit Bilinearer Filterung (4 Texel), da ein Unterschied zur Aniostropischen Filterung (64Texel) in dem Fall nicht zu erkennen ist (was noch zu überprüfen ist). In anderen Situationen, beispielsweise bei der Darstellung eines Flures kommt die maximale Filterung zum Einsatz. Da es noch keine Informationen über die Details gibt hier der original Kommentar von ATI´s David Nalasco
Eine Antwort von NVIDIA steht noch aus. Bei Bedarf wird es an dieser Stelle weitere Updates geben! Danke für die vielen EMails und das Feedback zu dem Thema!
- The End - Lars "Borsti" Weinand - Editor In Chief - RIVA Station 2001 |
Copyright: 14.11.2001 - RIVA Station 2001 - Lars Weinand URL of this Article: www.rivastation.com/r8500_1.htm - If you want to link to it, please use this URL! :-) |