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First Look: All In Wonder RADEON 8500 DV (1/10) |
By Lars Weinand - Editor
In Chief RIVA Station / Editor Tom´s Hardware Guide Der kanadische Grafikkarten- und Chiphersteller ATI präsentiert das neue Flaggschiff seiner TV-Kartenserie: die All-In-Wonder RADEON 8500DV. Seit langem bietet ATI einige seiner Produkte als All-In-Wonder-Modelle an, die sich von einfachen Grafikkarten wesentlich unterscheiden: Wichtigstes Feature ist dabei der TV-Tuner, weniger der 3D-Chip. Die AIW RADEON 8500DV mit integriertem TV-Tuner folgt ihrer Tradition. So findet man wie schon bei älteren Modellen dieser Serie Ein- und Ausgänge wie S-Video und Composite vor. Konzeptionell sind jedoch zwei Features völlig neu: Zum einen verfügt diese Karte über eine Fernbedienung, zum anderen über eine doppelte IEEE1394/Firewire-Schnittstelle zum Anschluss von DV-Kameras. Auf der Ausgabeseite hat das Board neben S-Video-und Composite-Anschlüssen auch einen digitalen S/PDIF-Ausgang, an dem sich externe AC-3-Decoder für Dolby-Digital-Ton - beispielsweise bei DVD-Wiedergabe - anschließen lassen. Eine weitere Neuerung ist die Funkfernbedienung, mit der sich die komplette ATI Multimedia-Software steuern lässt. Als Empfangsstation dient ein am USB-Port angeschlossenes Device. Da die Fernbedienung auf Funkbasis arbeitet, ist keine direkte Sichtverbindung erforderlich. Der Computer lässt sich so auch von einem anderen Raum aus bedienen. Dies ist nützlich, wenn der angeschlossene TV im Nachbarrau steht.
Wie die normalen RADEON-8500-Boards verfügt die AIW über zwei RAMDACS uns somit auch über volle Dual-View Fähigkeiten. Ein zweiter Monitor lässt sich an der AIW aber leider nicht betreiben. Die Funktionalität beschränkt sich rein auf TV-Out. Das TV-Bild ist völlig unabhängig von der Auflösung und Bildwiederholfrequenz des primären Monitors einstellbar. Für die nötige 3D-Spieletauglichkeit sorgt der 3D-Chip RADEON 8500 (siehe ATi Radeon 8500: Große Geschütze gegen GeForce3). Die AIW ist allerdings deutlich langsamer getaktet als die üblichen 8500er. Statt mit 275MHz wird der Chip nur mit 230MHz betrieben. Der Speicher läuft zudem nur mit 190MHz (380MHz DDR) statt ebenfalls 275MHz. Ursache dafür sind die mit 5ns recht langsamen Speichermodule. Schnellere und damit deutlich teurere Speicherbausteine würden den Preis des Boards laut ATI nochmals deutlich steigern und somit unattraktiv machen. |
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