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ATi RADEON - Das Imperium schlägt zurück (12/15)

Overclocking

Ein übertaktungstool liefert ATi bei RADEON leider nicht mit. Dabei leidet die Karte wie alle Grafikkarten an zu langsamen Speicherbausteinen uns somit an Bandbreitenproblemen - der Grund warum die Leistung bei Steigender Auflösung Farbtiefe kontinuierlich fällt.

Mit Powerstrip lässt sich die Leistung des RADEON durch übertakten jedoch noch weiter nach oben treiben - allerdings nur synchron, also Speicher- und Chiptak gleichzeitig. Mit der noch nicht veröffentlicht Powerstrip v3.0 Version ist aber auch getrenntes Einstellen möglich.

In der Kürze der Zeit, die mir zum Testen der Karte zur Verfügung stand konnte ich leider keine Langzeiterfahrungen in Sachen Overclocking machen. 205/205MHz statt der Serienmäßigen 183/183MHz laufen aber stabil und sorgen für einen merklichen Performance-Schub:


Quake3 - Intel P3 866E - ASUS CUSL2 - I815

Hier fällt vor allem auf das selbst die eigentlich nicht Bandbreitenlimitierte Einstellung Normal 800x600 (16Bit) von dem höheren Takt profitiert - ein weiteres Anzeichen das mit der 16Bit Leistung der Karte/des Treibers etwas nicht stimmt. Eigentlich dürften erst die hohen Auflösungen und die 32Bit Leistung vom erhöhten Takt profitieren, denn hier macht sich fehlende Speicherbandbreite bemerkbar. In den niedrigen Ausflösungen kommt die CPU nicht nach und das Limit der Karte wird nicht erreicht. Die Hercules 3D Prophet II 64 profitiert beispielsweise erst ab 1280x1024 vom einem höheren Takt (Siehe Testbericht der Karte).

Test mit einer Beta Version von Powerstrip v3.0 waren leider nicht möglich - das Tool kam mit dem vorliegenden RADEON Treiber nicht zurecht.

ATi RADEON

RADEON 64MB DDR

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ATi Website

 

Copyright: 07.08.2000 -   RIVA Station 2000 - Lars Weinand
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