ELSA Erazor III Pro / Erazor III
Pro Video

Die Erazor III Pro ist in zwei Versionen erhältlich: Mit und
ohne Video Ein- und Ausgänge. Beide Karten sind mit dem 0.22Micron TNT2 Pro bestückt.
Die Taktrate beträgt 143/166MHz. Damit ist die Pro niedriger getaktet als eine Ultra -
allerdings ist der Abstand geringer als zur normalen TNT2 Version und deutlich höher als
zur 'alten' Erazor III mit 125/143MHz.
Beide Varianten (Pro / Pro Video) unterscheiden durch ein
komplett unterschiedliches Platinen Design. Die Video kommt mit konventionellem
Platinenlayout. Als Speicher werden 4 x 8MB SDRAM Module mit 6ns verwendet. Die Video Ein-
und Ausgänge werden über ein Adapterkabel nach außen geleitet. Für die Videoausgabe
verwendet auch ELSA einen Brooktree Bt869KRF. Für den Videoeingang sorgt ein IM Baustein
für die nötige Technik. Die Kühlung des Chips übernimmt ein Lüfter für Kühlung wie
er auch auf der Pro zu finden ist (Auf dem folgenden Bild ist noch eine Prototyp-Karte zu
sehen, die noch einen anderen Lüfter benutzt)

ELSA Erazor III Pro - click to enlarge
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ELSA Erazor III Pro Video - click to enlarge
(Prototyp - Serie besitzt Lüfter wie links)
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Die Pro kommt mit einem recht ungewöhnlichen
NLX 4-layer Platinenlayout mit ATX-Bracket, das durch seine geringe Platinenfläche
auffällt. Als Speicher benutzt ELSA bei der Pro SGRAM: 8 x 4MB 6ns Module. Neben dem VGA
Connector ist ein Stecker, über den sich eine Anschlussmöglichkeit für ein Flat-Display
nachrüsten lässt. Auf dem Chip sorgt ein von ELSA entwickelter Lüfter für die nötige
Kühlung. Beide Karten verfügen über einen Universal AGP Stecker und lassen sich damit
sowohl in 2x als auch 4x Mainboards betreiben. Einen Feature Connector bietet keine der
beiden Versionen.
Da die Pro Video Version nur als Prototyp vorlag, der noch
mit 7ns SDRAM ausgestattet war, sind alle Benchmarks auf der Pro gemessen!!
Software
Die im Test verwendeten Treiber v4.11.01.0200-0029 basieren
auf NVIDIA Referenztreibern v2.25. ELSA verwendet eigene Tweak Tools und Einstellmenüs
für die Bildwiederholrate. Letzteres kann für etwas Durcheinader sorgen wenn man
trotzdem die Windows eigenen Menüs für Bildwiederholfrequzenz und Auflösung verwendet.
Man sollte sich also besser auf die ELSA Menüs umstellen um ein durcheinander zu
vermeiden. Über ein Symbol in der Task-Leiste sind alle Optionen schnell erreichbar.

Oben: Taskbar E3 Pro
Rechts:
Taskbar E3 Pro Video > |
 |
Bei der Pro aktiviert der Treiber ein
Overclocking Menü über das sich der Takt der Karte verändern lässt. Chip und
Speichertakt sind verstellbar. In ELSA Info finden sich alle nötigen Informationen über
die Karte, Treiber und andere Systemtreiber (z.B. Direct X Version etc.). Eine
Besonderheit bietet ELSA bei Auflösung und Bildwiederholrate. Letztere lässt sich in 1Hz
Schritten einstellen. Die Bildschirmauflösung ist völlig frei wählbar, auch mit den
krummesten Werten (naja fast... irgendwie muss es ja noch darstellbar sein :-)). Was fehlt
ist eine Option für Virtuelle Screens. V-Sync lässt sich für D3D aktivieren. Optionen
für OpenGL sucht man dagegen vergeblich (Buffer Region Extension und Blending Modes).
V-Sync muss bei OpenGL von Hand in der Registry über den Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\ELSA\ERAZORIII\OpenGL und das Hinzufügen eines D-Word mit dem
Namen EnableBufferFlipping mit Wert 1 ausgeschaltet werden.

Systeminfo |

Monitor |

3D Tweaks |

Antialiasing |

Texel |

Texturspeicher |

PCI...??? |

Farbmenü |
| (auf Bild
klicken zum vergrössern) |
In der Video Version wird der Treiber um ein
sehr umfangreiches TV-Out Menü ergänzt. Besitzer einer Revelator Brille können bei
beiden Karten noch den Stereo-Treiber für 3D Revelator installieren. Die Einstellungen
der Videoeingänge lassen sich über das Icon in der Task Leiste aufrufen. Es gibt einen
Video-Viewer, Videotext und VideoControl, einen Skin-Basierenden AVI-viewer.

ELSA Video Control
Mit der Karte gebundled ist das Spiel Need for Speed 4 High
Stakes, ein Arcade Racer in dem man mit Porsche&Co über verwinkelte Landstrassen
rasen kann. Etwas ungewöhnlich aber nicht minder interressant ist die Corel Draw 7
Selected Edition die der Karte beiliegt. Damit bekommt man eine recht anpsruchsvolle
Grafiksoftware gleich mit. Bei der Video-Version lässt sich mit dem Video Schnittprogramm
MainActor v3 eine Menge anfangen. Zusätzlich bietet ELSA noch eine komplette CD Voll mit
Spieledemos und andere Techdemos auf der Treiber-CD.
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