ELSA Erazor III Pro / Erazor III Pro Video

TV-Out / TV-In (Nur Pro Video)


TV-Out Menü

Der TV-Out der Erazor III Pro Video lässt nichts zu wünschen übrig. Die Bildqualität entpricht zwar dank gleichem Brooktree Chip der Creative und der Guillemot Karte, aber die Einstellmöglichkeiten sind hier absolut komplett. ELSA zeigt wie man es machen sollte. Bildlage und Bildgrösse lassen sich in kleinen Schritten einstellen. Die Grösse kann man so genau auf seinen TV einstellen. Dual Mode, also TV und Video Betrieb sind gleichzeitig möglich. Das funktioniert auch bei höheren Auflösungen als 640x480 und 800x600 (z.B. 1024x768). Das TV-Bild wird dann herunterskaliert. Man kann also am Desktop wie gewohnt mit der Gewünschten Auflösung und Bildwiederholrate arbeiten. Die Ausgabe kann auch unabhängig vom Dektop Bild erfolgen. So lässt sich ein Video als Vollbild auf dem TV ausgeben während man am Bildschirm normal weiterarbeitet. Oder man gibt nur einen bestimmten Bereich des Desktops aus, nur ein bestimmtes Fenster, das dann auf volle TV-grösse gezoomed wird, oder gar einen gezoomter Bereich unterhalb des Mauzeigers (Lupe) auf dem TV aus. Für den TV lässt sich auch ein Virtueller Modus wählen, bei dem an den Rändern gecrollt wird. Ist der Video-Out abgeschaltet sendet die Karte ein Testbild zum TV.

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TV-Out: Erazor III Video - Frei einstellbar in der Grösse - Keine Ränder

Über den Video-In lassen sich Videos, die von einem Videorecorder oder TV kommen in den Rechner aufnehmen. Allerdings gibt es keinen Tuner! Man benötigt also immer eine Videoquelle mit einem Video-Ausgang. Für den Eingang lassen sich alle möglichen Auflösungen und viele Datenformate verwenden. ELSA bietet auch eine eigene ELSA-AVI und Software-MJPEG Kompression. Eine Hardware-Kompression gibt es aber nicht.


Video IN - Auflösung


Videoeingänge

Ein schneller Prozessor vorrausgesetzt kann man Videos mit 640x480 bei 25fps aufnehmen. Der dabei anfallende riesige Datenstrom wird von der CPU in Echtzeit komprimiert. Die Pro Video ersetzt aber keine 3-10x teurere Videoschnittkarte!! Wer seine Urlaubsvideos semi-professionell schneiden möchte kann dies zwar tun, muss aber mit Einschränkungen in Qualität, Auflösung und Videolänge leben - und wie bei Video üblich eine sehr schnelle und grosse Festplatte besitzen.
Aber um am Monitor Fernsehen zu schauen, Clips aufzunehmen, schnellen Videotext oder Netmeeting zu nutzen oder das selbstgemachte AVI gut auf Video aufzunehmen - dafür ist die Karte ideal.
Positiv ist auch das ELSA für genung anschlussmöglichkeiten an der Kabelpeitsche gesorgt hat: 2x Chinch und 1x S-VHS Eingänge, 1x Chinch und 1x S-VHS Ausgang. So lassen sich mehrere Geräte anschliessen die man dann per Treiber auswählt (siehe Bild Videoeingänge).

Wer sich über die Funktionsweise eines TV-Ausgangs bzw. VGA to TV Converters interessiert wird hier fündig: VGA to TV Conversion techniques

Overclocking


Overclock-Menü

ELSA bietet ein Overclocking Tool mit dem man den Takt der Karte verstellen kann. Die Erazor III Pro ging hier bis maximal 175/195. Sicherer ist aber wohl 170/190 da schon erste Pixelfehler ansatzweise zu sehen waren. Da die Pro Video noch ein Prototyp mit nur 7ns SDRAM war habe ich auf OC Versuche verzichtet. Der Lüfter der Pro macht einen sehr guten Eindruck. Die Karte verträgt problemlos Ultra-Takt von 150/183. ELSA hätte mit dem Standard-Takt ruhig etwas höher gehen können.... :-)

Was sonst auffiel

Die EIII Pro hat subjektiv die beste Bildqualität aller 3 getesteten Karten. Die Treiberinstallation erledigt ein Installationsprogramm. Deinstallieren lassen sich jedoch nur die Tools. Der Treiber und Registry Settings müssen von Hand entfernt werden. Treiber und Hilfetexte sind im Gegensatz zur Konkurenz in Deutsch!! Die Handbücher sind sehr ausführlich und bieten viel Hintergrundinfos zu 3D & Co.

Special: Bildqualität

Specs und Details auf den Internetseiten von ELSA: Erazor III Pro

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