v5.xx Treibervergleich (1/2) Bei NVIDIA ist es nicht unüblich mit der Einführung einer neuen Kartenserie auch einen großen Versions-Sprung beim Treiber zu machen. Seit langem verfolgt man bei NVIDIA die Unified Treiber Politik, das heißt die neusten Treiber unterstützen auch die Vorgänger Chips bzw. Karten. Der Treiber selbst besteht im 3D Bereich aus einem D3D und einem OpenGL Kern, die jeweils von unterschiedlichen Teams weiterentwickelt werden. In größeren Abständen stellt NVIDIA sogenannte Referenztreiber auf seine Webseite. Die Treiber der jeweiligen Kartenhersteller basieren auf diesem Treiber. Kein Hersteller schreibt heute noch einen eigenen Treiberkern - die Chiphersteller haben auch gar kein Interesse daran Chipinterna bekannt zu geben. Im Web tauchen jedoch sehr häufig als inoffiziell bezeichnete Referenztreiber auf. Inoffiziell bedeutet hier, das sie nicht von NVIDIA zur Veröffentlichung freigegeben worden wurden, sondern über geschützten NVIDIA Developer Webseiten oder über Hersteller den Weg ins "Netz" finden. Da der Treiber dabei meist über viele Rechner geht besteht die Gefahr einer Manipulation durch dritte. Wer diese inoffiziellen Treiber benutzt, geht also auf jeden Fall ein gewisses Risiko ein. Ob ein Treiber in Ordnung ist oder nicht stellt sich aber meist sehr schnell heraus. Wer vorsichtig ist, der sollte etwas warten und in Webforen verschiedene Stimmungen ausloten bevor er den Treiber installiert. Doch welchen Treiber sollte man nun benutzen? Die meisten neuen GeForce 2 Grafikkarten werden mit Treibern auf Basis der Referenztreiber v5.16 ausgeliefert. Verschiedene Hersteller bieten schon Treiber auf Basis v5.22 oder höher an. Die neusten inoffiziellen Treiber tragen die Versionsnummer v5.30. Die Version v5.31, die kürzlich auftauchte scheint eine Fälschung zu sein. Um die anfängliche Frage nach dem besten Treiber zu beantworten haben wir (Mein Mascot und ich) eine Reihe von Benchmarks rennen lassen. Getestet wurde mit den Treiberversionen: v5.16, v5.22 und v5.30 - Als System kam dabei ein Tekram P6BX-A Mainboard mit einem Pentium III 800E und 192MB PC-100 RAM unter Windows 98SE zum Einsatz. Die Benchmarks Da der Treiber im Prinzip aus 2 Teilen besteht (OpenGL und Direct3D) wird beides getestet. An Programmen kommen dabei Quake3 (v1.17) und 3DMark 2000 zum Einsatz. Ersteres wurde diesmal ohne Sound getestet. Ob man mit oder ohne Sound testet ist eine Frage Philosophie. Testet man ohne reizt man die Grafikkarten mehr aus, da mehr CPU Power zur Verfügung steht. Auf der anderen Seite ist das Ergebnis nicht Praxisnah, denn wer spielt schon ohne Sound? (Außer der "Gegner kann eh nix :-)")
An dem Ergebnis sieht man das sich am OpenGL Treiber in Sachen Performance nichts verändert hat. Die Unterschiede sind wenn überhaupt vorhanden der normalen Streuung zuzuschreiben. Als nächstes habe ich das stark CPU belastende NV15Demo genommen. Hier würde sich eine Verbesserung der T&L Leistung am ehesten zeigen.
Auch hier praktisch keine Unterschiede. Kommen wir zum Direct 3D Teil. Hierzu habe ich 3D Mark 2000 herangezogen.
Keine Unterschiede. Die Schwankungen liegen innerhalb der normalen Streuung. Im folgenden das Detailierte Ergebniss von 3DMark 2000 unter 1024x768-16:
Die einzigen Unterschiede zeigen sich Interssanterweise im High Polygon Count. Die Version v5.16 liefert hier deutlich bessere Leistung als die neueren Treiberversionen v5.22 und v5.30. In der "Praxis", also den Game Tests innerhalb von 3DMark spiegelt sich das Ergebniss jedoch nicht wieder. |
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RIVA
Station 2000 - Lars Weinand URL of this Article: www.rivastation.com/v5xx_drivers.htm - If you want to link to it, please use this URL! :-) |
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